60-Jährige fitter als junge Erwachsene

Mangelnde Fitness sorgt für unterschiedliche Risikofaktoren, die immer mehr Menschen auf die leichte Schulter nehmen: Übergewicht ist das häufigste Problem, gefolgt von Bewegungsmangel und Rauchen. Bereits einer dieser Faktoren schränkt die Fitness spürbar ein. Die Deutsche Sporthochschule Köln wertete insgesamt 1.000 Menschen zwischen zehn und 25 Jahren aus. Das Ergebnis: Bei einem Großteil der Erwachsenen lag mindestens ein Risikofaktor vor. Nur 35 Prozent der Frauen beziehungsweise 28 Prozent der Männer waren „risikofrei“. Nur Wenigen ist bekannt, dass sportliche Fitness auch in der Arbeitswelt von Vorteil ist: Wer nämlich generell fit ist, der kann auch im Büro effizienter arbeiten. Der Beginn eines gesunden und sportlich aktiven Lebens ist niemals zu spät. Interessierte finden auf SportSpar.de die passende Sportausrüstung.

Eine weitere Studie belegt, dass die Leistungsfähigkeit und Gesundheit nicht vom Alter abhängt, sondern von der Lebensweise und Ernährung. Untersucht wurden Langstreckenläufer zwischen 20 und 80 Jahren. Ein Viertel der Läufer zwischen 60 und 70 Jahren war schneller als die Hälfte der Läufer zwischen 20 und 50 Jahren. Junge Erwachsene müssen Risikofaktoren ausschließen, um einer mangelnden Fitness vorzubeugen und so den Grundstein für ein gesundes und langes Leben zu setzen.

Eine dritte Studie aus Schweden kommt zu einem interessanten Entschluss: Demnach leben Menschen, die als Teenager muskulös waren, länger als „schwache“ Männer. Die Studie wurde vor Kurzem im „British Medical Journal“ (Quelle: livslangd.se). Schwedische Experten haben über einen Zeitraum von 24 Jahren insgesamt eine Million Männer ab dem Teenager-Alter untersucht. Das Ergebnis: Männer mit einer niedrigen Muskelkraft besaßen ein erhöhtes Risiko, früher zu sterben. Einer der Gründe dafür ist die Tatsache, dass ein ohne Zusatzstoffe trainierter Körper einen besseren Gesundheitsbefund aufweist.