Real Madrid: Casillas-Deal geplatzt, Training mit CR7 und Ramos! “Vier Millionen Euro Differenz”

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Am Freitag meldet die Presse auf der ganzen Welt, dass Iker Casillas zum FC Porto geht. Angeblich ist schon alles klar, sogar ein großes Abschiedsfest soll organisiert sein: Casillas inmitten der 18 Pokale, die er mit und für Real gewonnen hat. Emotional sollte es sein, mit vielen Lobreden auf den Kapitän. Am Ende alles Pustekuchen?

Denn wie die spanische Zeitung “Marca”, die üblicherweise bestens über die Lage bei Real unterrichtet ist, meldet, scheint der Deal kurz vor dem Aus. Demnach gibt es Streit ums Geld. Und wie es aktuell aussieht, ist nicht nur die pompöse Verabschiedung von Casillas im Bernabeu-Stadion in Gefahr. Der ganze Deal könnte am Ende platzen. Kommentar der Marca: “Die Spannung ist extrem.”

Trainingsauftakt findet am Freitagmorgen statt

Derzeit sieht es sogar so aus, als würde Casillas vorerst weiter für Real trainieren – der Trainingsauftakt findet am Freitagmorgen statt. Casillas wird dabei sein. Ob er ins Traingslager nach Australien mitfliegt? Am Sonntag werden wir es wissen, dann bricht der Tross Reals nach Down Under auf. Fakt scheint derzeit nur, dass der Ex-Weltmeister auf keinen Fall ins Trainingslager von Porto in Holland reisen wird.

Das Wirrwarr könnte nicht größer sein. Denn Casillas hat bei Real noch einen Vertrag über zwei Jahre, kassiert dabei 25 Millionen Euro brutto. Darauf will der Keeper nicht verzichten.

Klar aber dass er bei Porto weniger verdienen würde. Ab da wird es schwammig. Die Differenz soll angeblich Real zahlen. Oder doch nicht? Oder liegen die Probleme auf der steuerlichen Seite? Denn sollte Real das Gehalt, wenn auch weniger als bislang vereinbart, in Bruttoversion zahlen, müsste Casillas in Portugal weniger Steuern zahlen, weil er weiter offiziell in Spanien beschäftigt wäre. So oder so: Am Ende, so die Marca, geht es offenbar um vier Millionen Euro, die Casillas gerne hätte.

Lebensgefährtin Sara Carbonero von Anfang an gegen den Transfer

Das Problem für Casillas ist außerdem, dass seine Lebensgefährtin Sara Carbonero von Anfang an gegen einen Transfer ihres Iker war – und weiter ist. Denn die Journalistin lebt und arbeitet in Madrid, ihrer Heimat. Dort will sie auch bleiben. Und sieht nicht ein, dass ihr Geliebter von einigen Ultra-Fans, die Casillas seit Jahren auspfeifen, aus dem Land getrieben wird.

Das Problem von Casillas resultiert noch aus Zeiten von Ex-Trainer José Mourinho. Der hatte Iker einst als Maulwurf denunziert, der angeblich interne Dinge aus der Kabine an die Presse trage. Dazu schien ihm die Freundschaft zwischen Casillas und Xavi vom FC Barcelona nicht gut gefallen zu haben. Denn Mou setzte im Kampf gegen Barca unter anderem auch auf psychologische Kriegführung. Und da machten sich dicke Freundschaften mit dem “Feind” eben denkbar ungünstig im Gesamtbild aus.

Und während man vor dem Trainingsbeginn den bislang angeblich abwanderungswilligen Sergio Ramos bei einer herzlichen Umarmung mit Präsident Florentino Perez sieht, reichte es für Iker und Florentino nur zu einer kühlen Geste. Fakt ist: Mit einem Abgang von Ramos ist derzeit nicht zu rechnen. Mit Casillas sieht es anders aus. Allerdings wird der Club wohl über seinen Schatten springen müssen, um Iker finanziell entgegen zu kommen. Auf Geld verzichten wird der Kapitän sicher nicht. Er muss ja schon auf seine Sara verzichten.

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