Wie die Ermittler am Dienstag mitteilten, sollen die fünf Männer mehr als 50 Überfälle auf Geldinstitute verübt haben.

Die Gang hatte nach Angaben der Polizei in den Jahren 2005 bis 2010 Banken vor allem im Norden Spaniens ausgeraubt. Bei einem Überfall im vorigen Jahr im nordostspanischen Badeort Cambrils erschoss einer der Bankräuber eine Kassiererin. Daraufhin stellte die Bande ihre Aktivitäten einstweilen ein.

Zur Festnahme des Quintetts hatten erstmals vier verschiedene Polizeieinheiten – die Nationalpolizei, die paramilitärische Guardia Civil (Zivilgarde) sowie die katalanische und baskische Regionalpolizei – eine gemeinsame Fahndungsgruppe gebildet.

Vier Verdächtige wurden im Baskenland dingfest gemacht und einer in der Nachbarregion Kantabrien. Welche Beute die Bande bei ihren Überfällen gemacht hatte, war zunächst nicht bekannt. (SAZ, dpa; Foto: SAZ)