Die angesehene Zeitung "DIE ZEIT" berichtet aktuell über die Probleme Spaniens. Zitat: "Spanien gilt als wackelige Wirtschaft, ja als Risiko für die Eurozone, seitdem die Rating-Agentur Standard & Poor’s kürzlich die Bonität iberischer Staatsanleihen herabstufte."

Weiter: "Vor allem der Niedergang der Bauwirtschaft hat die Zahl der Arbeitslosen 2008 um fast eine Million auf mehr als drei Millionen anschwellen lassen. Für Ende dieses Jahres wird mit vier Millionen gerechnet – eine Quote von 18 Prozent. Angst macht sich breit, der Konsum stockt. Selbst Sonderangebote locken die Spanier derzeit nicht in die Kaufhäuser."

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Dass die spanischen Banken derzeit noch nicht in der Krise stecken, verdanken sie demnach ihrer umsichtigen Arbeitsweise in der Vergangenheit – und einem schier unglaublichen Immobilien-Boom. Aber auch für die Banken sehe die Zukunft düster aus.

Fazit der ZEIT: Der Boom ist zuende, Spanien ist ein instabiles Land. Überschrift des Artikels: "Risse im Beton".

Am Donnerstag meldet die Zeitung "El Mundo": Im vergangenen Jahr gewährten die spanischen Banken noch 835.056 Hypotheken zum Kauf von Wohnungen und Häusern – das sind 32,4 Prozent weniger als 2007.

Damals wurde 1,2 Millionen Hypotheken vergeben – in Spanien wurden 2007 noch mehr Wohnungen gebaut, als in Deutschland, Frankreich und Italien zusammen. Das ist jetzt vorbei.

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