Sie haben täglich Kunden überfallen, die kurz vorher Geld an einem Bankautomaten abgehoben haben. 

Die Guardia Civil hat jetzt in der Provinz Alicante 15 Personen festgenommen, die 150 Raubüberfälle begonnen haben sollen. 

Brutale Raubüberfälle auf ahnungslose Bankkunden

Die Täter – elf Männer und vier Frauen – stammen allesamt aus Rumänien und haben nicht selten Gewalt angewandt, während sie ihren Opfern kurz nach dem Verlassen der Bank aufgelauert haben. Die Übergriffe erfolgten in Bankfilialen in den Provinzen Alicante, Murcia, Valencia und Albacete.

Die Bandenmitglieder teilten sich normalerweise in Dreier- oder Vierergruppen auf. Ein Mitglied ging in die Bank, um dort ein Opfer auszuspähen, meist Frauen, die gröβere Summen Geld abgehoben haben. Die drauβen wartenden Komplizen wurden dann auf dem Handy angerufen und konnten bequem den entsprechenden Personen die Handtasche entwenden, im Notfall auch gewaltsam. Viele Opfer wurden dabei verwundet. 

Gerne wurde auch an der Costa Blanca zugeschlagen

Die Täter flohen in gestohlenen Wagen der Luxusklasse, während der Späher in der Bank sie informieren konnte, ob die Polizei im Anmarsch ist.

Die Polizei hat fünf Wohnungen durchsucht, darunter vier in Alicante und ein Domizil in Callosa de Segura. Insgesamt 25 Fahrzeuge, Schmuck und wertvolle Uhren, Parfüm, Markenbrillen, Handys und Digitalkameras konnten dabei sichergestellt werden.