Trinidad Jimenez wird Außenministerin, Zapatero am Ende?

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Ihr Vorgänger Moratinos hatte den Posten als Chefdiplomat seit 2004 inne. Jiménez wird von Leire Pajín ersetzt, einer führenden PSOE-Politikerin.

Weitere Änderungen in der umfassendsten Kabinettsumbildung seit Zapateros Wahl 2004 sind die bereits zuvor angekündigte Auswechslung von Arbeitsminister Celestino Corbacho gegen den Wirtschaftsprofessor und früheren Gewerkschafter Valeriano Gómez.

Die andalusische Regionalministerin Rosa Aguilar übernimmt das Umweltministerium von Elena Espinosa. Die Ressorts für Gleichstellung und Wohnungsbau werden zudem den Ministerien für Gesundheit beziehungsweise Verkehr zugeschlagen.

Die Zustimmung unter den Spaniern für Zapatero und seine Regierung hat im Zuge eines harten Sparkurses und tiefgreifender Arbeitsmarktreformen stark abgenommen.

Einer in der vergangenen Woche veröffentlichten Umfrage der Zeitung „Público“ zufolge brach die Unterstützung für die regierenden Sozialisten von 38 Prozent im Oktober des vergangenen Jahres auf 29,4 Prozent ein. Zudem gaben 81,1 Prozent der Befragten an, sie hätten „wenig“ oder „kein“ Vertrauen in Zapatero.

Foto: Wikipedia



Bild: NULL / Text: SAZ