Städtetrip nach Essen: Eine Stadt zwischen Handel und Kultur

Wahrzeichen von Essen: Zeche Zollverein bei NachtWahrzeichen der Stadt Essen Bildquelle: Takashi Images – 159824825 / Shutterstock.com

Die Stadt Essen zählt mit ihren fast 600.000 Einwohnern zu den größten Städten im Ruhrgebiet und in der gesamten Metropolregion Rhein-Ruhr. Im Jahr 2017 wurde der Stadt die Auszeichnung „Grüne Hauptstadt Europas“ verliehen, wobei die Auswahl die Europäische Kommission trifft und mit diesem Preis Städte auszeichnet, die sowohl Wirtschaft als auch Umwelt miteinander vereinbaren konnten.

Facettenreiche Historie

Historisch gesehen kann Essen auf eine lange Geschichte zurückblicken, wurde die Stadt doch schon im Jahre 845 erstmals urkundlich erwähnt. Im Spätmittelalter entwickelte sich Essen zum Zentrum für Waffenschmiedekunst und auch Einflüsse aus Europa haben die Stadt beeinflusst. So verweilten die katholischen Spanier jahrelang ab 1623 in Essen, da diese von der damaligen Äbtissin zur Hilfe gerufen wurden, weil das katholische Stift sich der evangelischen Stadt gegenüber sah. Die Spanier unterstützen die katholische Kirche also während des Dreißigjährigen Krieges Essen und blieben auch nach Beendigung desselben durch den Westfälischen Frieden in der Stadt.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges fand eine Rückentwicklung der Industrie statt, weshalb Essen zur heutigen Zeit in erster Linie von Dienstleistungsunternehmen und dem dazugehörigen Sektor geprägt ist.

Kultur und Natur – und trotzdem in der Großstadt

Für Touristen ist Essen eine hervorragende Anlaufadresse inmitten des Rhein-Ruhr-Gebietes, da vor allem in kultureller Hinsicht viel geboten wird. So richtet die Stadt zahlreiche Messen und auch Kongresse das ganze Jahr über hinweg aus, besitzt ein eigenes Theater und eine Philharmonie und auch die Museen laden zum Verweilen ein. Insbesondere die Zeche Zollverein sei an dieser Stelle empfohlen, da sich hier mehrere Museen angesiedelt haben, in denen unter anderem die Ruhrgebietskultur erklärt und erläutert wird.

Essen zählt zudem – nicht erst seit der Auszeichnung als Grüne Hauptstadt Europas – als grüne Großstadt, weshalb rund 47% des Stadtgebietes begrünt ist. Hinzu kommen zahlreiche Altarme der Ruhr und weitläufige Strecken entlang des Wassers für ausgedehnte Spaziergänge oder Radtouren.

Essen und Trinken

Auch für das kulinarische Wohl ist in Essen gesorgt. Die Großstadt verfügt über eine recht hohe Restaurantdichte, die alles zu bieten hat, was das Herz begehrt. Zu den besten und auch bekanntesten Restaurants gehört wahrscheinlich das „Résidence“, das mit zwei Michelin-Sternen ausgezeichnet ist und die gehobene Küche präsentiert. Besonders einladend sind die Kochkurse, die einen Tag dauern und etwa drei bis vier Mal jährlich angeboten werden. Besonderer Beliebtheit erfreut sich ebenfalls das „Schote“, das von TV-Koch Nelson Müller gegründet wurde und in erster Linie deutsche Küche auf tollem Niveau anbietet. Vegetarier und veganer kommen ebenso auf ihre Kosten: Das Restaurant „Sattgrün“ bietet allerlei, was Obst und Gemüse hergeben und bereiten diese Gerichte mit Raffinesse zu. Wer jedoch kein Restaurant besuchen möchte, dem seien die zahlreichen Lieferservices in Essen empfohlen, die die leckere Kost direkt vor die Haustür liefern und mit unzähligen Restaurants zusammenarbeiten.

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