Real Madrid: Riesen-Zoff um James, Benzema, Bale und Zidane! „Geduld und Respekt, bitte“

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Vor dem Heimauftakt zur Liga 2016/17 im Stadion Bernabeu geht es bei Real Madrid heiß her. Nicht, weil das Team nicht gut da stehen würde. Im Gegenteil. Es geht schon fast zu gut.

Jedenfalls für einige Spieler. James zum Beispiel. Der Star aus Kolumbien ziert derzeit nru die Bank, weil andere besser sind. Marco Asensio zum Beispiel, auch Mateo Kovacic, auch Alvaro Morata. Das hätte sich der Star der WM 2014 wohl nicht gedacht. Fakt ist: Die mehrfachen Warnungen von Trainer Zinedine Zidane, ein wenig mehr Gas zu geben, hat James wohl in den Wind geschlagen. Und deshalb gilt er jetzt auch in der letzten Woche vor Ende des Transferfensters als Kandidat für einen schnellen Abgang. Vorausgesetzt, es gibt einen Club auf dieser Welt, der die geforderte Ablöse von rund 70 Millionen Euro auf den Tisch des Hauses in Madrid blättern will. Wie man hört, könnte dies der FC Chelsea sein.

Faustino Asprilla, einer der bekannteren Spieler der Vergangenheit aus Kolumbien, nahm jetzt in der spanischen Radiosendung ‚Al Primer Toque‘ des Senders Onda Cero Stellung zum „Fall James“. Demnach ist, wie so oft, nicht der Spieler schuld. Sondern der Club. In diesem Fall in Gestalt seines Angestellten Zinedine Zidane.

„Es ist doch kein Zufall, dass James unter Ancelotti guten Fußball gespielt hat…“

Asprillo sagte also: „James hat bis jetzt noch nicht zeigen können, was er kann, weil ihn der Trainer nicht aufstellt und ihn wohl auch nicht mehr auf der Rechnung hat. Er gibt ihm kaum Spielminuten, was die Sache natürlich für James nicht leicht macht. Und das ist eine ganz andere Sache als die Frage, ob James nachts auf die Piste geht oder auch nicht, ob er mit einer Frau ausgeht, oder nicht, ob er Essen geht oder nicht. Das sind Geschichten, die nicht in die Öffentlichkeit gehören, sie tun keinem gut, nicht dem Spieler, nicht dem Club. Würde James sagen, dass er drei oder vier Spiel in Folge spielen muss, es aber schlecht tut, dann könnte man ihn in die zweite Elf stecken oder rauswerfen. Aber man muss ihm doch die Chance geben, zu spielen. Wie soll er sonst zeigen, was er kann?“

Asprillo weiter: „Als James zu Real Madrid ging, war dort Carlo Ancelotti Trainer. Es ist doch kein Zufall, dass er unter dem Italiener guten Fußball gespielt hat. Und dass er jetzt unter Zidane schlecht spielt. Wir sprechen hier von James, dem besten Torjäger der vergangenen WM 2014 in Brasilien. Man muss auch ein bisschen Geduld und Respekt mit einem Spieler haben. Karim Benzema ist jetzt sechs, sieben Jahr bei Real Madrid, aber nach seinen ersten beiden Jahren hätte man ihn nach Lyon zurück schicken müssen. Aber man hat Benzema gehalten und darauf gewartet, dass er besser wird. Das ist genau das, was James fehlt, ein wenig mehr Vertrauen von Zidane, und ein wenig mehr Respekt.“

Fakt ist, dass James ein Idol in ganz Südamerika ist. Asprillo: „Wir reden hier von James Rodríguez., wohl dem besten Fußballer Kolumbiens. Er hat eine grandiose WM gespielt, und wenn Real Madrid 75 Millionen Euro für ihn an Monaco gezahlt hat, sollte man ihn respektieren und ihm mehr Chancen geben. In seinem ersten Jahr bei Real war auch Gareth Bale nicht einmal die Hälfte dessen, was er in Tottenham war. Wenn ich James wäre, würde ich um meinen Platz kämpfen, aber es kommt im Fußball immer auch auf den Trainer an.“



Video Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=MrbjjcATSSY / Text: Wilhelm Wagner

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