Palmen – Deko in Spanien, wichtiger Industriezweig in Ecuador

Fächerpalme SpanienFotolia: Datei: #59066607 | Urheber: Arrlxx - European fan palm, Chamaerops humilis

Für Touristen gehören Palmen zum klassischen Straßenbild in Südeuropa, auch in Spanien. Trotz der Vielzahl an unterschiedlichen Palmenarten findet sich in Spanien jedoch nur eine Art, die Chamaerops humilis, eine Fächerpalme. Aufgrund seiner Einzigartigkeit ist der Palmenhain von Elche in der Region Alicante weltweit bekannt. Rund 200.000 Palmen bilden schon seit frühgeschichtlicher Zeit einen Ring um die Stadt mit ihren 200.000 Einwohnern.

Palmölgewinnung in Equador

Anders als Spanien ist Ecuador dabei, eines der kommenden Länder für die Gewinnung von Palmöl zu werden. Die Produktion verdreifachte sich in den letzten zehn Jahren. Die klimatischen Verhältnisse sind ideal, und, im Gegensatz zu Südostasien, gibt es genug vorhandenes Land, ohne dass neue Anbaugebiete erschlossen werden müssen. Von den rund 7,5 Millionen Hektar Weideland liegen zwei Drittel brach. Diesen Umstand hat sich das in Kleve ansässige Unternehmen Agrofinanz GmbH zunutze gemacht. Die Nordrhein-Westfalen setzen bei ihren Investitionen voll und ganz auf einen nachhaltigen Anbau, der zum einen auf die massiv umstrittene Brandrodung wie in Südostasien, zum anderen auf ökologisch umstrittene Dünger verzichtet. Die sozialen Aspekte hinsichtlich der Arbeitsbedingungen spielen ebenso in das nachhaltige Investmentkonzept hinein. Entwarnung: Erfreulicherweise hat der Palmrüsselkäfer seinen Weg noch nicht nach Südamerika gefunden.

Das Anlagekonzept

Dass die nachhaltige Gewinnung von Palmöl auch bei Anlegern auf Zustimmung trifft, zeigen die positiven Meinungen der Kunden der Agrofinanz GmbH. Bereits ab 7.500 Euro ist eine Direktinvestition in einen der wichtigsten Rohstoffe überhaupt zu zeichnen. Dafür erhält der Anleger einen Plot, 35 Palmen. Während der Vertragslaufzeit von zehn Jahren schüttet Agrofinanz eine jährliche Rendite von neun Prozent aus, zahlbar in vierteljährlichen Tranchen. Am Ende der Laufzeit kauft das Unternehmen die Palmen zum Ursprungspreis von 7.500 Euro zurück. Dass das Konzept der nachhaltigen Gewinnung von Palmöl stimmig ist und auch als Direktinvestment einen Markt gefunden hat, zeigt sich in dem Umstand, dass das Klever Unternehmen inzwischen die fünfte Anlage plant.



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