Wieder auf Drogen? Amy Winehouse geht nicht in die Klinik
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Maria Font
- 02.07.2008
Entgegen zahlreicher Medienberichte, Amy Winehouse wäre nach ihrem Auftritt in Glastonbury am Samstag brav zurück in die London Clinic gekehrt, um ihre Therapie fortzusetzen, ist das Gegenteil der Fall.
Die an einem beginnenden Lungen-Emphysem erkrankte Sängerin weigert sich schlichtweg das Krankenhaus aufzusuchen. “Ich gehe dort die Wände hoch und langweile mich zu Tode!”, beschwerte sie sich bei Papa Mitch und blieb stur.
Ihre Familie und Freunde sind mittlerweile ernsthaft besorgt, dass die Soulkönigin alles über den Haufen wirft und lieber wieder zu ihren Crack- und Heroinzigaretten zurückkehrt.
Gegenüber dem Blatt “The Sun” erklärte ein enger Freund am Montag, Amy’s Familie wollte erst gar nicht, dass sie in London und Glastonbury auftritt. “Wir dachten, sie schnuppert ein wenig Freiheit und würde sofort daran erinnert werden, wie sehr sie die vermisst hat.”, so der Brite.
“Es würde für sie härter werden, in die Klinik zurückzugehen, wenn sie erst einmal wieder ihr altes Leben spürt. Genau das ist jetzt eingetroffen.”
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Letztendlich hatten die Ärzte – trotz Warnungen – grünes Licht für die Auftritte gegeben. Auch Amy’s Vater bestand immer wieder darauf, die Musik sei Amy’s ganzer Lebensinhalt.
Und tatsächlich, auf der Bühne sah sie zum ersten Mal wieder gut aus, hatte einige Kilos zugenommen und wirkte konzentriert.
Glastonbury: Amy verprügelte ihre Fans
Leider kam es in Glastonbury aber wieder einmal zu einem typischen Amy-Ausraster. Ein Fan hatte ihr offenbar an den Haaren gezogen, als sie sich beim Song “Rehab” unter das Volk gemischt hatte. Sie wehrte sich daraufhin mit Ellenbogen und Fäusten.
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Derzeit versucht sich Vater Mitch so gut es geht um seine Tochter zu kümmern. “Er hat ein Auge auf sie, aber er kann sie ja nicht ständig kontrollieren.”, so der Freund gegenüber der Sun. “Sie hat zwei Wochen lang keine Drogen angerührt. Jetzt, wo sie wieder drauβen ist, haben wir alle Angst, sie könnte rückfällig werden.”
Amy wird am Freitag auf dem Festival Rock in Rio in Madrid auftreten. Man darf gespannt sein, in welcher Verfassung sich die Sängerin befinden wird.
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Bild: / Text: SAZ







