LKW-Streik: Fahrer bei lebendigem Leib angezündet


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Wilhelm Wagner 
- 12.06.2008




Der LKW-Streik in Spanien wird immer grausamer, die Regierung ist schwer in der Kritik. 

In der Provinz Alicante wurde ein Brummi-Fahrer angezündet, als er im Fahrerhaus seines Wagens schlief.  Der Mann, Juan Carlos Páez aus Málaga, kam mit Verbrennungen dritten Grades ins Krankenhaus.

"Ich unterstütze auch den Streik, die Arbeiter kämpfen für ihre Interessen. Aber so etwas kann ich nicht verstehen, so etwas tun Terroristen", sagte seine Frau Petra García der Zeitung "El Mundo".

In einem Industriegebiet bei San Isidro de Albatera steckten Streikposten den LKW in Brand, weil sie offenbar vermuteten, dass der Fahrer ein Streikbrecher sei. Er fuhr Waren für die Supermarktkette Mercadona, die sich am Streik der Brummi-Fahrer nicht beteiligt. Seit Samstag steckte Páez mit seinem Laster auf dem Industriegebiet fest.

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Die Frau erhebt schwere Vorwürfe gegen Spaniens Regierung: "Die Regierung wusste doch ganz genau, was dort in Alicante los ist. Jetzt, wo es zu spät ist, kündigen sie harte Maßnahmen an. Aber meinem Mann nutzt das nichts. Er ist doch nur ein einfacher Arbeiter, der tut, was man ihm sagt."

In dem Industriegebiet gibt es auch eine Filiale von Aldi. rund 250 Streikende passen auf, dass dort keine Waren ein- oder ausgeladen werden.

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Foto: Montuno, Flickr

Schlüsselwörter: Streik Lkw-Streik Spanien Portugal Aldi Mercadona Polizei LKW Mercedes Renault Peugeot
Bild: / Text: SAZ




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