Atom-Alarm in ganz Europa - Spanien gegen Kernkraft
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Wilhelm Wagner
- 05.06.2008
Während ganz Europa Angst vor dem Atomunfall in Slowenien hat, setzt Spaniens Regierungschef Zapatero ein Zeichen in der Presse: Spanien will erneuerbare Energien, keine Atomkraft.
Die Begründung, die der im März wieder gewählte Sozialist gibt, ist allerdings eher originell: "Spanien hat einfach nicht genug Wasser, um noch mehr Atomkraftwerke zu kühlen", so Zapatero in der Financial Times.
Zapatero weiter: "Unsere Position ist klar, wir halten am Plan, die Kernkraftwerke abzuschalten fest. Es wäre derzeit einfacher, auf Nuklearenergie zu setzen, aber langfristig zahlt sich das nicht aus."
Der Störfall im Kraftwerk von Krsko hatte die EU dazu veranlasst, europaweit Atom-Alarm auszurufen. Mittlerweile wurde wieder Entwarnung gemeldet. Slowenien räumte einen Fehler bei der Benachrichtigung der zuständigen Behörden ein.
Deutschlands Umweltminister Sigmar Gabriel: "Wir haben eine Meldung, bei der davon auszugehen ist, dass es keinen Austritt von Radioaktivität gegeben hat. Es gibt keine Gefahr für die deutsche Bevölkerung."
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Schlüsselwörter: Atom AKW Atom-Alarm Atomkraftwerk Unfall Slowenien Spanien Zapatero
Bild: / Text: SAZ






