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Elisabeth Fritzl: "Ich will ihn nie wieder sehen!"

AMSTETTEN/:  "Ich will ihn nie wieder sehen müssen!" Das waren die ersten Worte von  Elisabeth Fritzl in Freiheit. Gemeint war ihr sadistischer Vater, der sie 24 Jahre lang als Sexsklavin im Keller seines Hauses eingekerkert hatte.

Als sie ihre Mutter zum ersten Mal nach 24 Jahren sah, brach sie unter Tränen zusammen und sagte: "Ich kann es nicht glauben, dass ich frei bin. Bist du das wirklich?" Das erzählte Elisabehts Schwester Gabriele Helm der englischen Zeitung Sunday Mirror.

Tränen rannen ihr auch über das Gesicht, als sie das erste Mal wieder Regen auf ihrer Haut spürte. Elisabeth Fritzl: "Ich hatte nicht mehr daran geglaubt, jemals wieder frei zu sein."

Als sie ihre drei Kinder, die Josef Fritzl ihr weggenommen hatte, zum ersten Mal wieder sah, rief sie: "Ihr seid ja so schön." Sie konnte nicht aufhören, sie in den Arm zu nehmen.

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Schwester Gabriele: "Wir versuchen alle, Elisabeth zu helfen"

Gabriele Helm ist derzeit wie alle Familienmitglieder in psychologischer Betreuung - auch sie kann nicht glauben, was ihr Vater Elisabeth angetan hat: "Es ist unglaublich, wie normal Elisabeth scheint. Sie ist gesprächig und es geht ihr offenbar gut. Sie wird jeden Tag stärker."

Gabriele weiter: " Ich kann nicht sagen, wie uns die Geschichte mitnimmt. Wir versuchen alle, Elisabeth zu helfen." Ihr Anwalt Christoph Herbst: "Elisabeth ist so glücklich, wieder in der Welt zu leben. Sie will nach draußen gehen und alles neu entdecken."

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Datum:
13.05.2008
Quelle:
SAZ
Autor:
Wilhelm Wagner
Bildquelle:
SAZ
 

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Suchbegriffe
Josef Fritzl, Elisabeth Fritzl, Amstetten, Vergewaltigung, Kerstin, Elisabeth, Koma, Inzest, Kerker

 

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