PISA 2006: Viele Hausaufgaben für Spanien
MADRID:
Nachdem der erste Schock nach der Veröffentlichung der Ergebnisse der PISA-Studie 2006 und dem schlechten Abschneiden der spanischen Schüler verdaut ist, geht es jetzt an die Ursachenforschung. Um zukünftig bessere Ergebnisse erzielen zu können, müsse noch mehr in die Bildung investiert werden. Bildungsministerin Mercedes Cabrera betonte, dass das spanische System an sich nicht schlecht sei, nur müsse man intensiver an der Umsetzung arbeiten.
Einige versuchten die schlechten Ergebnisse mit dem hohen Immigrantenanteil in spanischen Schulen zu erklären. Wie sich herausstellte, spielt dieser Faktor aber eine verschwindend geringe Rolle. Auch von den Familien wird noch mehr Unterstützung erwartet. Das Bildungssystem allein könnte schließlich keine Wunder vollbringen.
Vor allem sei es wichtig, dass alle Provinzen Spaniens an einem Strang ziehen. Derzeit gibt es innerhalb des Landes noch sehr große Unterschiede im Bildungsniveau.
Datum:
06.12.2007
Quelle:
SAZ
Autor:
Annett Geipel
Bildquelle:
Pressefach EU
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PISA-Studie, Ergebnisse, Bildung, Schule, Bildungssystem
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