Hamilton: Vielleicht war es doch ein anderer Knopf?
MADRID:
In immer neuen Variationen ergötzen sich die spanischen Medien daran, auf welche Weise der britische Rennfahrer Lewis Hamilton am Sonntag die schon sicher geglaubte Weltmeisterschaft der Formel 1 verloren hat. War am Dienstag noch ein versehentlich gedrückter Reset-Knopf daran Schuld, dass Hamilton plötzlich an Geschwindigkeit verlor, war es laut Marca nun ein kleiner gelber Knopf, den die Fahrer bei ihren Einfahrten in die Boxengasse drücken, um nicht schneller als die erlaubten 80 Kilometer zu fahren.
Zuvor hatte Hamiltons Rennstall McLaren-Mercedes verlauten lassen, dass die Reset-Theorie so nicht stimmt. Aus den Aussagen Hamiltons in der kanadischen Zeitung "La Presse", er habe versehentlich einen verhängnisvollen Knopf gedrückt, schließ die Marca nun, dass es ansonsten nur der so genannte Pitlane-Knopf gewesen sein kann.
Auf jeden Fall freut sich fast ganz Spanien immer noch diebisch darüber, dass der verhasste Teamkollege Fernando Alonsos offenbar aus eigener Dummheit versagt hat.
In ganzseitigen Anzeigen in allen spanischen Zeitungen goss ausgerechnet Mercedes nach dem Rennen Öl ins Feuer. Ein großformatiges Bild Alonsos ist untertitelt: "Man muss nicht immer Erster sein, um die Nummer eins zu bleiben." Ob die Anzeige auch den Geschmack Hamiltons und von McLaren-Teamchef Ron Dennis trifft?
Weiter lesen im Magazin: Fernando Alonso, der "rasende Egotripp"
Datum:
24.10.2007
Quelle:
SAZ
Autor:
Wilhelm Wagner
Bildquelle:
SAZ
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Hamilton, Alonso, Formel 1
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