El País spielt Klassenkampf: "USA schuld an Finanzkrise"


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Wilhelm Wagner 
- 15.03.2010

El País spielt Klassenkampf: "USA schuld an Finanzkrise"
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Von Einsicht keine Spur, jedenfalls nicht bei Spaniens linksliberaler Tageszeitung El País aus Madrid. Dort wird am Montag das Märchen von den bösen Amerikanern und den guten Europäern gepflegt.





So heißt es zur Schuldenkrise in Griechenland (gemeint ist auch Spanien): "Ausgelöst wurde die derzeitige Krise vom US-Finanzsystem. Doch zunehmend zeigt sich, dass die Hauptgeschädigten in Europa sitzen.

Betroffen sind nicht nur die Mittelmeerländer, deren Wirtschaft schwächer ist, sondern auch die EU-Institutionen. Außerdem ist die Stabilität der Eurozone bedroht.

Der starke Verfall der staatlichen Finanzen im heutigen Griechenland sowie die buchhalterischen Unregelmäßigkeiten unter den vorigen Regierungen haben zu Spannungen in der Europäischen Union geführt, vor allem rund um den Euro als Gemeinschaftswährung."

Spaniens Allgemeine Zeitung meint: Wie wäre es, liebe El País, einfach weniger Geld auszugeben als man verdient? Auch das trägt unheimlich dazu bei, Spannungen zu verhindern. Vor allem mit den Kreditgebern. Merke: So wenig der Strom einfach nur aus der Steckdose kommt, ist das Geld wirklich in den Kreditkarten drin. (SAZ, dpa)

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Schlüsselwörter: El Pais USA Finanzkrise
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