Ausländer: Immer mehr aus Marokko, Rumänien, Ecuador
MADRID:
Die Zahl der in Spanien lebenden Ausländer ist in den vergangenen zehn Jahren auf mehr als das Fünffache gestiegen. Wie das Nationale Statistik-Institut (INE) in Madrid mitteilte, waren 2009 in den spanischen Einwohnerämtern 5,6 Millionen Ausländer gemeldet. Zehn Jahre zuvor waren es weniger als eine Million gewesen.
Gut 2,5 Millionen der in Spanien lebenden Ausländer stammen aus Staaten der Europäischen Union, knapp 2,0 Millionen aus Nord- und Lateinamerika und 0,9 Millionen aus Afrika.
Weitere etwa 200.000 Wahl-Spanier kommen aus europäischen Nicht-EU-Staaten. Bei den Herkunftsländern steht Marokko an erster Stelle vor Rumänien und Ecuador. Im vergangenen Jahr stieg die Ausländerzahl im Vergleich zum Vorjahr um 7,6 Prozent. (SAZ, dpa)
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Foto: Chrisandre (Pixelio)
Datum:
08.02.2010
Quelle:
SAZ
Autor:
Wilhelm Wagner
Bildquelle:
SAZ
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