Schweinegrippe: Spanien verspricht "sicheren" Impfstoff
MADRID:
Die Impfung gegen Schweinegrippe startet in Spanien am 16. November - in allen Regionen gleichzeitig. Zuerst sind die so genannten Risikigoruppen an der Reihe, sagte am Donnerstag Gesundheitsministerin Trinidad Jiménez - also Ärzte, Sanitäter, Krankenschwestern, Feuerwehrleute und Gefängniswärter.
Sie alle werden mit einem Impfstoff versorgt, der zuletzt in Deutschland als "unsicher" in Verruf kam. Er stammt von der Firma Novartis und arbeitet mit künstlichen Verstärkern.
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Schwangere und chronisch kranke Kinder ab sechs Monaten sollen dagegen von Anfang an den verträglicheren Impfstoff der Firmen Baxter und Sanofis erhalten. In Deutschland sollen den angeblich nur Politiker und Beamte bekommen.
Spanien hat insgesamt 37 Millionen Impfdosen bestellt, rund 60 Prozent der Bevölkerung kann man damit - bei zweifacher Impfung - immunisieren.
Derzeit sind bereits 250.000 Menschen in Spanien infiziert, mehr als 40 Menschen starben an der Schweinegrippe. Sie alle waren laut den Behörden bereits vorher krank.
Jiménez: "Die Grippe A ist immer noch eine leichte Epidemie, deshalb sind die Impfungen für alle freiwillig. Ich verstehe sehr gut, dass man die Impfung auch ablehnt."
Denn vor allem das Gesundheitspersonal zeigt sich bislang in Spanien wenig impfbegeistert. Sie werden wohl wissen, warum ...
Foto: Wikipedia
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Datum:
23.10.2009
Quelle:
SAZ
Autor:
Wilhelm Wagner
Bildquelle:
SAZ
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