Sie befinden sich hier: Titelseite > News-Archiv
Tell a friend   als PDF speichern...   Drucken  

1,2 Millionen gegen Abtreibung: "Jedes Leben zählt!"

MADRID:  1,2 Millionen gegen Abtreibung: "Jedes Leben zählt!"Spaniens Hauptstadt Madrid am Samstag: Am Ende waren mehr Menschen auf den Beinen, als erwartet: Mehr als eine Million Menschen haben gegen die Liberalisierung des spanischen Abtreibungsrechts protestiert.

Erst berichteten die traditionell regierungsfreundlichen Nachrichtenagenturen von "zehntausenden Demonstranten", dann aber mussten sie eingestehen: Selbst die Regierung in Madrid schätzte die Zahl der Demonstranten, die gegen die von den Sozialisten beabsichtigte Reform mobil machten, auf 1,2 Millionen.

Das von der Regierung geplante Gesetz soll künftig Abtreibungen ohne besondere Voraussetzungen bis zur 14. Schwangerschaftswoche erlauben. Zudem sollen 16-Jährige ohne Zustimmung ihrer Eltern abtreiben dürfen.

POLITIK-NEWS: Zapatero im Nahen Osten +++ Obama und Zapatero dicke Freunde: Blut für Investitionen? +++ Obama serviert Krebs-Törtchen, Clinton bevorzugt Wodka +++ Anti-Spanien-Virus in deutschen Medien? +++

FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!


Bei der Großkundgebung in Madrid hielten Demonstranten Plakate mit Fotos von Schwangeren sowie Ultraschallaufnahmen von Embryos in die Höhe.

"Jedes Leben zählt" war auf einem Spruchband zu lesen. Nach Angaben der Anti-Abtreibungsorganisation "HazteOir" (Verschaff-Dir-Gehör) gingen etwa 1,5 Millionen Menschen auf die Straße.

Der Chef des katholischen Aktionskomitees Forum der Familie, Benigno Blanco, sagte in der Tageszeitung "ABC". "Die Debatte wird weitergehen, solange es in Spanien eine einzige Abtreibung gibt."

Organisiert wurde die Kundgebung von mehreren Dutzend konservativen Verbänden mit Unterstützung der katholischen Kirche. Mehrere eigens gecharterte Flugzeuge und mehr als 600 Busse brachten dafür Abtreibungsgegner in die Hauptstadt. In zahlreichen Gottesdiensten wurde zur Teilnahme aufgerufen.

Bisher sind Abtreibungen in Spanien nur unter strengen Voraussetzungen erlaubt, etwa nach einer Vergewaltigung. Auch zum Schutz der Mutter ist solch ein Eingriff bereits zulässig. In der Praxis führte das dazu, dass bei 90 Prozent aller Abtreibungen "seelische Schäden" bei der Mutter als Begründung angegeben wurden.

Über das Gesetz soll das Parlament im November beraten. Laut Umfragen ist die Mehrheit der Bevölkerung gegen die Abtreibungsregelung für unter 18-Jährige. Dagegen halten sich Befürworter und Gegner der Neuregelung in den anderen Punkten die Waage (SAZ, AFP).

NEWS: Zapatero und Prinz Felipe nehmen Abschied von totem Afghanistan-Soldaten

Wilhelmsens Woche: "Los Zapateros" blamieren sich in New York




Foto: Wikipedia


Datum:
18.10.2009
Quelle:
SAZ
Autor:
Wilhelm Wagner
Bildquelle:
SAZ
 

Tell a friend Diesen Artikel weiterempfehlen...
 
Suchbegriffe
Abtreibung, Leben, Spanien, Madrid, Demo

 

Artikel-Bewertung
Bewerten Sie diesen Artikel! Fahren Sie einfach mit der Maus über die Sterne und geben Sie Ihre Stimme ab!
RSS Feedreader

Social Bookmarking

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Social Bookmarking Tool Bookmark bei: Power Oldie Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Newskick Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us

Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Netscape Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Diigo Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Newsvine Bookmark bei: Blinkbits Bookmark bei: Ma.Gnolia Bookmark bei: Smarking Bookmark bei: Netvouz Information


Weitere Meldungen aus dem Bereich Politik



saz-aktuell.com - copyright © 2005 - 2010 by Kirme Media, S.L. 
 Erzeugt in 0,37 Sekunden.
Spruch des Tages:

"Wenn wir in Almería, gegen Atlético Madrid, Osasuna oder Bilbao nur ein bisschen besser gespielt hätten, wäre Real Madrid schon weit weg."

(Johan Cruyff zur Situation beim FC Barcelona)