Sie befinden sich hier: Titelseite > News-Archiv
Tell a friend   als PDF speichern...   Drucken  

Verunglückte Spanair: Erster Start wurde von der Crew abgebrochen

BARAJAS/MADRID:  Spanair vom Typ MD-90Erste Untersuchungen ergaben, dass möglicherweise ein Schaden des Triebwerks den Grund für das schwere Flugzeugunglück in Madrid ausgelöst hat. 

Beim Start fing eines der Triebwerke der Spanair-Maschine Feuer. Bei der folgenden Notlandung ist die Maschine dann über die Rollbahn hinausgeschossen und in Brand geraten. 

Die Maschine des Typs McDonnell Douglas-82 war auf dem Weg nach Las Palmas auf der Urlauberinsel Gran Canaria. 

An Bord der im Rahmen eines Kooperationsfluges auch für die Lufthansa fliegenden Maschine waren laut Spanair 166 Passagiere und neun Besatzungsmitglieder.


Forum: Flugzeugunglück in Madrid - Trauer in Spanien


Verspätung wegen technischer Probleme

Angehörige der Passagiere von Flug JK 5022 berichteten jetzt von diversen Handy-Anrufen. So sollen einige Fluggäste ihre Familien über die Möglichkeit unterrichtet haben, dass der Start möglicherweise abgebrochen wird. Es habe "technische Probleme" gegeben, wie ihnen mitgeteilt wurde. 

Das Flugzeug hätte bereits gegen 13 Uhr starten sollen. Der Start verzögerte sich allerdings um mehr als eine Stunde. Man sah keine Veranlassung dazu, die Passagiere in eine andere Maschine zu verlegen. 

Mittlerweile wurde bekannt, dass ein erster Start tatsächlich abgebrochen worden war. Es stellt sich die Frage, warum sich der Pilot letztendlich doch zum Start entschlossen hat. 

Mittlerweile wurde die Black Box gefunden, die Aufschluss über die möglichen Ursachen des Unglücks geben kann. Die Maschine flog laut Spanair neun Jahre im Dienste der spanischen Airline und war 15 Jahre alt. Der letzte Check soll im Januar stattgefunden haben.

Hotline für die Angehörigen

Unklar war auch Stunden nach dem Unglück die genaue Zahl der Opfer. Behörden haben jetzt 151 Tote bestätigt (Quelle: Emergencias de Madrid). Die Krankenhäuser melden 20 Überlebende.

Spanair richtete eine Info-Hotline ein, bei der sich besorgte Angehörige möglicher Insassen melden können. Die Nummer lautet: 0034 800 400 200. 

Der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero unterbrach seinen Urlaub und reiste nach Madrid zurück. 

BREAKING NEWS: Schwere Flugzeugkatastrophe in Madrid: 151 Tote bestätigt. 

BREAKING NEWS: Flugzeugunglück in Madrid: Waren auch vier Deutsche an Bord? 


Datum:
21.08.2008
Quelle:
SAZ (AFP)
Autor:
Susanne Thiel
Bildquelle:
www.flickr.comadnym uk /
 

Tell a friend Diesen Artikel weiterempfehlen...
 

Bildergalerie Bildergalerie

Suchbegriffe
Madrid, Barajas, Flughafen, Flugzeug, Unglück, Feuer, Brand, Startbahn, , Tote, Verletzte

 

Artikel-Bewertung
Bewerten Sie diesen Artikel! Fahren Sie einfach mit der Maus über die Sterne und geben Sie Ihre Stimme ab!
RSS Feedreader

Social Bookmarking

Bookmark bei: Mr. Wong Bookmark bei: Webnews Bookmark bei: Icio Bookmark bei: Oneview Bookmark bei: Linkarena Bookmark bei: Favoriten Bookmark bei: Seekxl Bookmark bei: Favit Bookmark bei: Social Bookmarking Tool Bookmark bei: Power Oldie Bookmark bei: Bookmarks.cc Bookmark bei: Newskick Bookmark bei: Newsider Bookmark bei: Linksilo Bookmark bei: Readster Bookmark bei: Folkd Bookmark bei: Yigg Bookmark bei: Digg Bookmark bei: Del.icio.us

Bookmark bei: Reddit Bookmark bei: Simpy Bookmark bei: StumbleUpon Bookmark bei: Slashdot Bookmark bei: Netscape Bookmark bei: Furl Bookmark bei: Yahoo Bookmark bei: Spurl Bookmark bei: Google Bookmark bei: Blinklist Bookmark bei: Blogmarks Bookmark bei: Diigo Bookmark bei: Technorati Bookmark bei: Newsvine Bookmark bei: Blinkbits Bookmark bei: Ma.Gnolia Bookmark bei: Smarking Bookmark bei: Netvouz Information



saz-aktuell.com - copyright © 2005 - 2009 by Kirme Media, S.L. | Powered by Digital Desire Group | Erzeugt in 0,17 Sekunden.