Krise in Spanien: Touristen bleiben aus, 60.000 Urlauber fehlen


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Wilhelm Wagner 
- 10.08.2008

Krise in Spanien: Touristen bleiben aus, 60.000 Urlauber fehlen
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Zwischenbilanz im spanischen Tourismus - und die sieht gar nicht so gut aus. Alleine die Costa Blanca zwischen Torrevieja und Valencia hat im ersten Halbjahr, also inklusive Juli, rund 60.000 Urlauber weniger gezählt als noch im Vorjahr. 





In anderen Zahlen: Es fehlen rund 500.000 Übernachtungen. Das entspricht einem Rückgang um rund 14 Prozent. Alleine Benidorm verlor 40.000 Touristen und 100.000 Übernachtungen.

Schuld daran ist vor allem das Ausbleiben der spanischen Touristen. Die stecken wie alle Spanier derzeit in einer großen Wirtschaftskrise, haben alle Hände voll zu tun, ihre Hypotheken abzuzahlen und die Raten fürs neue Auto.

Insgesamt fielen im Tourismussektor dieses Jahr die Umsätze um mehr als 15 Prozent, so die Zeitung "Información" aus Alicante.

Die besten Auslastungen hatten Javea (91 Prozent), El Campello (90), Santa Pola (78), Alicante (73) und Playa de San Juan (71). Alle Hoffnung liegt nun auf dem August, aber auch da werden Rückgänge erwartet.

Schlüsselwörter: Costa Blanca Benidorm Spanien Urlaub Krise Torrevieja
Bild: / Text: SAZ




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