Wirtschaftskrise: Neuer Aufschwung mit 60 Milliarden Euro?
MADRID:
Die spanische Wirtschaft kriselt, Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero verliert an Popularität. Viele Monate lang hat er die Krise verneint, die Zahlen “schön geredet”. Jetzt ergreift die spanische Regierung erste Maβnahmen, um gegen eine weitere Verschlechterung der Lage anzukämpfen. Bis 2010 sollen rund 60 Milliarden Euro bereit gestellt werden.
Zehn Milliarden Euro sollen alleine Familien mit niedrigen Einkommen zur Verfügung gestellt werden, wie der Ministerpräsident am Dienstag mitteilte.
Erst kürzlich hatte Spanien verkündet, arbeitslosen Einwanderern bis zu 100.000 Euro auszuzahlen, wenn sie zurück in ihre Heimatländer kehren.
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Die "geplatzte Blase" brachte alles ins Rollen
Bisher galt das Land als eine der florierendsten Wirtschaftsmächte Europas. Die “geplatzte Blase” in der Immobilienbranche riss jedoch ein Loch in die Wirtschaft.
Zahlreiche wichtige Maklerbüros und Wohnungsbaugesellschaften haben bereits Konkurs angemeldet. Die Krise weitet sich auch auf angrenzende Bereiche wie Anwaltskanzleien oder Zulieferanten der Baubranche aus.
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Datum:
23.07.2008
Quelle:
SAZ
Autor:
Susanne Thiel
Bildquelle:
Pressefach PSOE
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Zapatero, Mariano Rajoy, Spanien, Wirtschaftskrise, PP, PSOE, Wahlen, Beliebtheitsskala
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