Spanien in der Krise: Zapatero wird immer unbeliebter
MADRID:
Spanien kriselt vor sich hin. Das macht sich jetzt auch auf der Beliebtheitsskala von Regierungschef José Luis Rodríguez Zapatero bemerkbar.Eine am Montag veröffentlichte Studie zeigt, dass Zapatero mittlerweile den niedrigsten Punktestand seit Amtsantritt erreicht hat. Grund dafür ist die Wirtschaftskrise, die er viele Monate lang heruntergespielt hat.
Nur noch 41 Punkte erreicht Spaniens “Bambi” in diesem Zeiten, zehn weniger als noch bei der letzten Umfrage und weit entfernt von den 57 Punkten, die Zapatero im März erreicht hatte, als er zum zweiten Mal in Folge zu Spaniens Regierungschef gewählt worden war.
PP-Chef Rajoy: Seine Werte gehen in den Keller
Eine gute Nachricht gibt es aber trotzdem für Zapatero: Oppositionsführer Mariano Rajoy, dem viele seiner eigenen Parteikollegen noch vor wenigen Wochen das endgültige Aus gewünscht haben, sieht sich punktemäβig ebenfalls ganz unten: Nur 28 Prozent stehen hinter dem PP-Politiker, der trotz wiederholt verlorener Parlamentswahlen immer noch nicht abtreten will.
NEWS: Einwanderer erhalten Geld für die Rückkehr in ihre Heimat
Nach dem Zerfall dutzender bekannter Wohnungsbaugesellschaften und Immobilienbüros zeichnet es sich langsam ab, dass Spanien auf eine der tiefsten Krisen seiner Geschichte zusteuert.
NEWS: Trotz Wirtschaftskrise: Touristen lieben Spanien immer noch
Datum:
22.07.2008
Quelle:
SAZ
Autor:
Susanne Thiel
Bildquelle:
Pressefach PSOE
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Zapatero, Mariano Rajoy, Spanien, Wirtschaftskrise, PP, PSOE, Wahlen, Beliebtheitsskala
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