Mallorca, Marbella, Mittelmeer? Vamos a la Playa: Die zehn schönsten Strände in Spanien!

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Die schönsten Strände der Welt gibt es in Spanien, das weiß jeder. Sie sind meistens sauber, nicht überfüllt, nie unter Raketenbeschuss und auch vor Räubern in der Regel sicher. Das liegt vor allem daran, dass Spanien eben kein Land der Dritten Welt ist, wo man sich zwar für billig Geld vorgaukeln kann, zu den Reichen und Schönen dieser Welt zu zählen, aber ansonsten einer hungernden Bevölkerung als Fleisch gewordene Dekadenz erscheint. Die man gegebenenfalls auch übers Ohr hauen kann. Spanien also. Aber wohin? Wie immer, wenn es eine Hitparade zu erstellen gilt, sind die Engländer ganz vorne mit dabei. Nichts tun sie lieber, als ein Ranking zu erstellen. Natürlich auch für Strände in Spanien. Hier sind die zehn Top-Tipps der angesehenen Travel-Redaktion der Zeitung „Daily Telegraph“.

Auf Rang eins der sehenswerten Strände in Spanien setzen sie Asturien. Das mag überraschen, denn Asturien liegt nun mal nicht am Mittelmeer. Aber mit seinen Klippen, dem sauberen, grün schimmernden Wasser, und ohne extremen Massentourismus a la Ballermann, gilt Asturien als Geheimtipp. Hier finden sich einige der schönsten Strände des ganzen Landes. In der Höhe thronen die Picos de Europa, es gibt felsige Höhlen zu entdecken, herrliche Sonnenuntergänge zu bestaunen und kleine, schmucke Städte mit köstlicher Gastronomie zu erobern. Nicht umsonst hat sich in Asturien ein wichtiger Teil der internationalen Surfszene angesiedelt. Ozean und Berge in unmittelbarer Nähe, das ist das große Plus vieler spanischer Küsten, besonders aber in Asturien. Hier gibt es nicht nur „Sol y Playa“, wie am Mittelmeer gerne geworben wird. Sonne und Strand also. Sondern in Asturien heißt es „Sol y Montaña“: Sonne und Berge.

Die wilden Klippen lassen die Wellen krachen

Den zweiten Platz gewinnt für die Daily Telegraph ein Strand in Kantabrien: Langre. An der eher ruhigen Costa Trasmiera gelegen, finden sich wilde, abgelegene Strände. Spektakulär, anders kann man es nicht sagen. Dazu keine Wüste drum herum, sondern schier endlose grüne Wiesen. Auch Kantabrien eignet sich besonders für Surfer, die wilden Klippen lassen die Wellen krachen. Früher einmal war Langre für seine vielen Nudisten bekannt, weil die Gegend so abgelegen vom Blick der Puritaner war. Aber heute ist das sowieso kein Thema mehr. Die Hauptstadt Santander bietet spanisches Flair vom Edelsten und ist nur 25 Kilometer von Langre entfernt im Westen Kantabriens zu finden.

Ob man sich an der Westküste Kantabriens tatsächlich eher wie in Sydney fühlt als in Spanien, wie die Daily Telegraph verkündet, sein dahin gestellt. Fakt ist, dass die Küstenlinie mit romantischen Fischerdörfchen besiedelt ist, dahinter liegen grüne Hügel und Farmen. Ob das so auch in Australien zu finden ist? Die Engländer empfehlen besonders die Gegend zwischen Comillas und San Vicente de la Barquera, geben aber zu, dass es doch recht schwer ist, überhaupt Favoriten aus der großen Zahl von Highlights heraus zu fischen.

Erst auf Rang vier kommt das Mittelmeer, in Gestalt von Tamariu an der Costa Brava. Hier kann man von Schmugglerhöhlen träumen und sich dabei den goldenen Sand durch die Finger rieseln lassen. Die Szenerie wird durch Felsen und Pinien dominiert, natürlich auch vom endlosen Horizont hinter dem blauen Meer. In Tamariu wird man nicht von den andernorts anzutreffenden Badetouristen belästigt, hier geht es deutlich ruhiger zu. Das Gebiet liegt zwischen Palamós, rund eine Stunde nördlich von Barcelona, und Cadaqués, das schon fast zu Frankreich gehört. Bekannt für sein klares Wasser gibt es eine Unzahl kleiner, schmucker Buchten, die zum Baden und Schnorcheln einladen. Hier finden sich auch noch kleine Fischerdörfchen, die trotz Tourismus das Flair vergangener Tagedieser Strand sowie die Dünen von Maspalomas haben die Sonnenanbeter schon immer magisch angezogen versprühen.

Dieser Strand sowie die Dünen von Maspalomas haben die Sonnenanbeter schon immer magisch angezogen

Platz fünf der Hitparade belegt der Playa del Inglés, Gran Canaria. Nicht nur wegen des Namens. Denn . Hier sollen gerüchtehalber noch immer einige der Hippies hausen, die in den 60er-Jahren hier, wie von magischer Hand angezogen, aufgetaucht sind. Rund zehn Kilometer lang kann man von anderen Welten träumen, im Sand liegen, das Meer rauschen hören und von den guten, alten Zeiten schwärmen.

Die Cala Mesquida in Mallorca belegt Rang sechs der Beach-Parade. Am nordöstlichen Rand der Insel gelegen, gibt es feinsten Sand, Dünen, Pinienwälder, dazu ein paar Hotels. Die Location besticht durch Schönheit und Ruhe, auch hier waren allerdings einst Schmuggler unterwegs. Lange vorbei, heute ist Mallorca so zivilisiert wie der Rest Spaniens. Und statt der Schmuggler fühlen sich vor allem die Windsurfer wohl, die Wellen sind hier manchmal in der Tat ein wenig wilder als anderswo.

Auch der Strand Es Pujols in Formentera gehört für den Daily Telegraph zu den schönsten Spaniens. Ist es am Ende sogar der schönste Strand der Balearen? Fakt ist, dass die kleine Insel südlich von Ibiza zu den schönsten der ganzen Welt gehört. Der Strand besticht durch sauber, weiße Sandflächen, die die Insel vor allem für Familien mit Kindern zu einem Hit machen. Auch Taucher, Kayak-Fans und Windsurfer sind hier zuhause, wer abseits vom Strand Spaß haben will, kann Rad fahren oder in den Sumpfgebieten die vielen Vögel hier beobachten – vor allem, aber natürlich nicht nur, im Frühjahr.

Location für die coolen Leute

Platz acht geht an die Playa Blanca im südlichen Teil der schönen Insel Lanzarote. Auch dies ein ruhiger Ort für Familien, die es nicht unbedingt auf das Nachtleben Spaniens abgesehen haben. Die Idyllischen Papagayo-Strände sind nicht weit entfernt, wer will kann eine Fähre nach Fuerteventura nehmen, um auch diese Insel auf seiner Liste abzuhaken. Und um Platz neun der Hitparade zu besuchen, die Costa Calma. Wie der Name schon sagt, ist es hier von Haus aus eher still, wenn auch neuerdings Versuche unternommen werden, die Location für die coolen Leute attraktiv zu gestalten. Wind- und Kitesurfer finden den Ort jedenfalls so spannend, dass sie bereits eine beträchtliche Szene aufgebaut haben. Tauchen gehört natürlich auch zum Standard.

Um die mondäne Seite Spaniens nicht zu vergessen, erinnert sich das englische Blatt zum Abschluss seiner Hitliste an Marbella an der berühmten Costa del Sol. Hier sind die glitzerndsten Beachclubs in Spanien zu finden, natürlich aber auch eher relaxte Strandabschnitte für die Familien. Wer sich vor Massentourismus nicht fürchtet, kann in Marbella kaum etwas falsch machen. Die Sonne scheint bei Tag und Nacht. Viva España.



Video Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=De-KWV7PUns / Text: Wilhelm Wagner

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