Alarmstufe Rot 2010: ETA plant Terror und Entführungen
Kurz vor Beginn der spanischen EU-Ratspräsidentschaft im Januar 2010 hat die Regierung in Madrid die Anti-Terror-Alarmstufe im Land heraufgesetzt. Auf der vierstufigen Skala sei die Alarmstufe von eins auf zwei heraufgesetzt worden, teilte das spanische Innenministerium mit.
Als Grund hierfür wurde genannt, dass den Sicherheitsbehörden Informationen über ein "wahrscheinliches Risiko eines terroristischen Anschlags" vorlägen.
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Der spanische Innenminister Alfredo Pérez Rubalcaba sagte, dass "angesichts der derzeitigen Schwäche und der Spannungen innerhalb der ETA" die Gruppierung mit einem "spektakulären Angriff" ins Bewusstsein der Menschen zurückrufen könnte.
Der baskische Radiosender Euskadi berichtete am Dienstagabend, er habe Einsicht in Polizeiunterlagen gehabt, wonach die ETA für die kommenden Tage zwei Aufsehen erregende Aktionen plane.
Sie wollte demnach einen Anschlag auf ein Ministerium oder eine Kaserne der Polizeitruppe Guardia Civil verüben und eine hochrangige Persönlichkeit entführen.
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Foto: SAZ
Datum:
24.02.2010
Quelle:
SAZ
Autor:
Wilhelm Wagner
Bildquelle:
SAZ
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Suchbegriffe: ETA, Terror, Entführungen
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