Stierkampf: Madrid macht ernst, Corrida wird Kulturgut
Bewerten :
Kommentare: 0
Maria Font
- 11.04.2010
Die Region Madrid hat ihre Ankündigung wahr gemacht und den Stierkampf als Kulturerbe eingestuft. Ein Jahr lang haben die Bürger Zeit, ihre Kommentare dazu abzugeben, dann wird das Dekret verkündet.
Der Stierkampf wird dann unter besonderen Schutz gestellt und hat unter anderem Anspruch auf öffentliche Fördermittel. Zudem können Angriffe von Stierkampf-Gegnern auf die "Fiesta" künftig mit Bußgeldern geahndet werden.
Die in Spanien bislang beispiellose Initiative ging von der Chefin der Madrider Regionalregierung, Esperanza Aguirre, aus.
Die konservative Politikerin ist ein bekennender Stierkampf-Fan. Mit der Ankündigung heizte die 59-Jährige die Debatte über den Stierkampf im Lande weiter an, zumal das Parlament von Spaniens wirtschaftsstärkster Region Katalonien derzeit in Barcelona über ein Verbot des umstrittenen Spektakels berät.
Aguirre wolle sich nun als große Verteidigerin des Stierkampfes in Spanien hervortun, meinten ihre Kritiker. (SAZ, dpa)
WETTERKARTE SPANIEN: Hier klicken
NEU: Gratis-Anzeigen in Spaniens Allgemeiner Zeitung
NEWS aus Spanien: Politik, Wirtschaft, Sport, Promis, Wetter, Vermischtes
SAZ-FOREN: Sagen Sie Ihre Meinung!
#{fullbanner}#
Foto: Wikipedia
Schlüsselwörter: Stierkampf Madrid Corrida stierkampf
Bild: / Text: SAZ






