Lachen ist gesund: Die Geschichte vom Lachkönig und seinem Engel
Dr. Roland Schutzbach lacht eigentlich immer. Kein Wunder, denn er ist der Lachkönig. Und wenn der König lacht, lachen alle mit. Lachen ist ansteckend, lachen befreit. Wenn es sich nicht so komisch anhören würde, könnte man sagen: Lachen ist die beste Therapie gegen schlechte Laune.
Wie aber soll man lachen, wenn einem nicht danach zumute ist? Für solche hartnäckigen Fälle gibt es Dr. Roland Schutzbach. Der studierte Philosoph und Lehrer erklärt: "Man kann den Trauerklösen auf viele Arten helfen." Mit einer Lachpolonaise, einem Lachtheater, mit lustigen Liedern und spontanen Lachsalven, die man sich erst mühsam, dann immer leichter abringt. Erst unter seiner Anleitung, später kann man dann alleine lachen.
Schutzbach ist die Speerspitze einer neuen Bewegung, die immer beliebter wird: Lachtherapie."Wenn natürlich gar nichts mehr hilft", scherzt Schutzbach, "kommt mein ÜRG zum Einsatz."
URG bedeutet Überzeugungs-Recylings-Gerät, und mit seiner Hilfe kann man, wie der Name schon sagt, Überzeugungen, die einem selbst nicht mehr gefallen, entsorgen. Man wirft sie in den ÜRG hinein, und heraus kommt eine neue, schönere Überzeugung.
WEBLINK: Der Lachkönig im Internet: Hahahahaha.org
VIDEO: Interaktive Lebensberatung und Lachtherapie bei Telemedial
VIDEO: Roland Schutzbach präsentiert seinen Lachturm vor der Skyline von Benidorm
Interaktives Lachen im TV: Wie der Lachkönig Jürgens Jähzorn in Phantasie verwandelte
Lange Jahre hat er in der Schweiz gelebt, aber Schutzbach wirkt längst international. Unter anderem hat er sein Königreich auf die Costa Blanca in Spanien ausgedehnt, wo er seit einigen Jahren in Altea mit seiner Frau Christina Fleur de Lys wohnt und sein Königreich "Happytopia" errichtet.
Christine ist Schutzbachs "lachender Engel", gemeinsam bringen sie Menschen in Altenheimen zum Lächeln, sie machen Lehrern begreiflich, dass gut gelaunte Schüler besser lernen, spielen Theater in Schulen oder lockern gestresste Manager auf Tagungen auf, zuletzt auf einem Kongress der farbenverarbeitenden Industrie in Köln.Und sie haben immer neue, lustige Projekte: Auf der Weltausstellung in China 2010 will Schutzbach seinen Lachturm (Bild) präsentieren. Interesse hat bereits Sri Lanka angemeldet, das möglicherweise den Lachturm als seinen Pavillon vorstellen möchte.
"Aber auch alle anderen Städte sind herzlich eingeladen, den Lachturm zu errichten", sagt Schutzbach, "das ist eine tolle Sache, die für viel Aufmerksamkeit sorgen wird. Garantiert."
Auf Anordnung des Königs: Statt zu motzen, trägst du ab heute Gedichte vor!
Jetzt strebt der Lachkönig auch noch ins Fernsehen, wo man ihn bislang nur als Protagonisten vieler Reportagen von ARTE bis zum Mitteldeutschen Rundfunk sah: Beim Privatsender Telemedial gaben Schutzbach und de Lys zuletzt acht Tage und Nächte lang Lebenshilfe, bauten unter interaktiver Teilnahme der anrufenden und mailenden Zuschauer fröhliche Kunstwerke - und präsentierten natürlich auch ihren ÜRG.
Und so kam es, dass Anrufer Jürgen nach langen quälenden Jahren doch noch seinen Jähzorn los wurde. Nachdem der Lachkönig Jürgens zu einem blauen Dreieck verdichteten Jähzorn in den ÜRG hineinbefördert hatte, holte der "lachende Engel", wie durch ein Wunder, Phantasie heraus.
"Ab heute wirst du den Kassiererinnen im Supermarkt, die du sonst angeschnauzt hast, ein Gedicht vortragen", befahl der König mit einem Augenzwinkern. Und so konnte Jürgen, der am Telefon laut jubelte, als geheilt entlassen werden. Als er den Hörer auflegte, war Jürgen ein glücklicher Mensch. Garantiert.
Datum:
25.04.2008
Quelle:
SAZ
Autor:
Wilhelm Wagner
Bildquelle:
SAZ
Diesen Artikel weiterempfehlen...
Bildergalerie
Suchbegriffe: Lachen, Lachtherapie, Dr. Roland Schutzbach, Costa Blanca, Altea, Lachturm, Happytopia
Artikel-Bewertung
Leserkommentare:
Kommentieren Sie diesen Artikel!Kommentare anderer Leser:
Keine Daten vorhanden...


















