Die richtige Nordic Walking-Ausrüstung
Ihr Anblick ist längst zur Selbstverständlichkeit geworden, zügigen Schrittes drehen sie mit langen Stöcken im Stadtpark oder im Wäldchen ihre Runden: Nordic Walker. Diese Sportart kommt ursprünglich aus Finnland und wurde ganz einfach vom Skilanglauf abgeguckt. Der Vorteil vom schnellen Gehen mit den Stöcken liegt auf der Hand: Der gesamte Körper wird trainiert. Durch die Gelenk schonenden Bewegungen hilft Nordic Walking auch bei Rücken- und Verspannungsschmerzen. Doch Interessierte sollten nicht einfach drauflos marschieren, rät die DAK. Denn falsche Technik und Ausrüstung können die Gelenke auch belasten.
Entscheidend für einen natürlichen Bewegungsablauf ist vor allem die richtige Stocklänge, erklärt Uwe Dresel, Sportwissenschaftler bei der DAK. Dabei wird die Körperlänge in Meter mit dem Faktor 0,7 multipliziert. Das Ergebnis ist die richtige Stocklänge in Zentimetern. Eine 1,65 Meter große Frau sollte demnach mit Stöcken von 1,15 Meter trainieren, so Dresel. Auch das Schuhwerk ist beim Nordic Walking wichtig. Da hier das Bein steiler aufgestellt wird als beim Joggen, sind die Fersen besonderen Belastungen ausgesetzt.
Beim nordischen Gehen kommt es auch auf den richtigen Schritt an: Sprunggelenke, Knie und Hüfte werden durch die lang gezogenen Schritte etwas mehr belastet als beim normalen Walken. Menschen mit Verschleißerscheinungen oder künstlichen Knie- und Hüftgelenken gehen auf Nummer sicher, wenn sie deshalb etwas kleinere Schritte machen, rät Dresel. Doch gerade für Hobby-Sportler heißt es auch hier: Jede Bewegung zählt und tut dem Körper gut.
Wer das Training mit Gleichgesinnten bevorzugt, kann sich einer der zahlreichen Nordic-Walking-Gruppen anschließen.
Datum:
08.02.2008
Quelle:
DAK
Autor:
Susanne Thiel
Bildquelle:
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Suchbegriffe: Nordic Walking, Ausrüstung, Spanien, nordisches Gehen, Sport, Fitness
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