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Olympische Spiele 2008 in Peking


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wahrheitsfindung

weiblich 

Mitglied seit: 17.02.2008

Beiträge: 1709

wahrheitsfindung
schrieb am 22.09.2008 um 04:09 Uhr




Erika



Mitglied seit: 06.01.2008

Beiträge: 643

Erika
schrieb am 24.08.2008 um 13:03 Uhr
Dopen wir uns nicht auch indem wir Kaffee trinken?Coffein stand auch schon auf der Dopingliste.
Viele nehmen Zusätze durch angereicherte Lebensmittel zusätzlich mit auf um das Wohlbefinden zu stärken.Nicht alles was unter Doping fällt ist auch krebserregend oder gesundheitlich schädlich.
Was sagen wir zu unseren Musikern die oft gedopt auftreten, ob unter Alkohol, vielleicht auch Drogen oder nur zusätzliche Vitamine um Durchzuhalten.Alle gehen zu den Konzerten, kaufen die Musik.Wieviele nehmen irgendwelche Zusatzmittel, da sieht doch keiner mehr durch.Nicht alles was die Leistungsfähigkeit fördert ist auch gleich gesundheitsschädlich.
Ich glaube nicht das es ein zurück vom Doping gibt, auch weil viel Geld damit verdient wird.
Ein erwachsener Mensch muss selbst entscheiden was er zu sich nimmt.




Wilhelm Wagner

männlich Spanien

Mitglied seit: 27.12.2007

Beiträge: 86

Wilhelm Wagner
schrieb am 24.08.2008 um 10:38 Uhr
Hallo Simone,

ich meine nicht, dass ich irgendetwas übersehen hatte, als ich die Eröffnungsfeier schön fand. Die finde ich immer noch sehr imposant.

Ich glaube, man kann beides sehen: Schöne Ästhetik und unschöne Politik.

Zum Sportlichen: Da sind in Peking in der Tat Dinge passiert, die man als aufgeklärter Mensch kaum glauben mag. Zu allem Überfluss lief der 100-Meter-Sieger ja auch noch mit offenem Schnürsenkel!!!

In Spanien gibt es dazu eine bezeichnende Kontroverse. Die Kritik von Olympia-Boss Rogge an Usain Bolt wegen dessen provokantem Gehabe wird dort nämlich kaum verstanden.

Fast alle Kommentatoren sind der Meinung, Rogge wolle die eigenen Spiele schlecht reden und einen Star demontieren, den alle Welt liebt. Dabei sorgt sich Rogge als Belgier nur um die - in den westlichen Ländern gesehene - Doping-Problematik und den damit verbundenen Verlust der Glaubwürdigkeit des Sports.

Das sieht aber in Spanien kaum jemand. Vielleicht nur deshalb, weil neuerdings immer mehr Spanier - von Nadal bis Sastre - ganz oben in den Siegerlisten stehen ...




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weiblich Deutschland

Mitglied seit: 27.05.2008

Beiträge: 266

simone
schrieb am 23.08.2008 um 22:27 Uhr

Zitat von Wilhelm Wagner:

Knallharte Abrechnung mit China in "Spiegel Online":

"Die Olympischen Planspiele riechen so sehr nach Massenware und Masseninszenierung, dass man seinen Augen und Ohren nicht mehr traut. Sportler tricksen, Chinesen machen Propaganda - und die ARD-Ulknudeln Waldi und Harry lachen dem Übel auch noch ins Gesicht."

Link - hier klicken

Besonders lustig folgende Passage: "Allein das wie programmierte Einheimsen von weit mehr als 50 Goldmedaillen der chinesischen Mannschaft ruft ein eher taubes Gefühl von Gleichgültigkeit bei all jenen hervor, die nicht gerade Chinesen sind oder mit ihnen fiebern. Fast wäre man geneigt zu sagen: Gebt ihnen noch 50 dazu, wenn es sie glücklich macht."

Hallo Herr Wagner,

wie kommt es, daß Sie vom anfänglichen, sagen wir mal, recht unkritischen Bewunderer der zugegeben imposanten Eröffnungszermonie jetzt doch eher kritische Töne bezüglich der Olympiade in China anschlagen? Was hat den Ausschlag gegeben?
Ich habe mich hier mal sehr kritisch zu Ihrem Kommentar der Eröffnungszeremonie geäußert und habe hier fast nur Prügel bezogen.
Morgen wird die bestimmt nicht minder ästhetische Abschlusszeremonie stattfinden...
Bin gespannt auf Ihre abschließende Einschätzung! Haben Sie Ihre Meinung modifiziert?

Ich denke, daß die ganze Dopingdiskussion nach den Spielen nochmals zu Recht eröffnet wird. Wie dieser 100-Meter-Sprinter ins Ziel lief und sich noch spaßeshalber zurücknahm, das finde ich schon als einen Witz von jemandem, der glaubt, daß er niemals erwischt wird und jedermann an der Nase herumführen kann...
Zum "gedopten" Pferd" sage ich erst garnichts...
Fände es schön, wenn Sie sich nach Abschluß der Spiele dazu mal resümmierend äußern würden. Ich denke da auch an die politischen Aspekte der Spiele und die politische Unterdrückung in China, die Sie, Herr Wagner, ja zuletzt auch mit dem besten Wohlwollen nicht mehr übersehen konnten.

Beste Grüße
Simone




Wilhelm Wagner

männlich Spanien

Mitglied seit: 27.12.2007

Beiträge: 86

Wilhelm Wagner
schrieb am 22.08.2008 um 20:54 Uhr
Knallharte Abrechnung mit China in "Spiegel Online":

"Die Olympischen Planspiele riechen so sehr nach Massenware und Masseninszenierung, dass man seinen Augen und Ohren nicht mehr traut. Sportler tricksen, Chinesen machen Propaganda - und die ARD-Ulknudeln Waldi und Harry lachen dem Übel auch noch ins Gesicht."

Link - hier klicken

Besonders lustig folgende Passage: "Allein das wie programmierte Einheimsen von weit mehr als 50 Goldmedaillen der chinesischen Mannschaft ruft ein eher taubes Gefühl von Gleichgültigkeit bei all jenen hervor, die nicht gerade Chinesen sind oder mit ihnen fiebern. Fast wäre man geneigt zu sagen: Gebt ihnen noch 50 dazu, wenn es sie glücklich macht."




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