Picasso, Dali, El Greco, Gaudi, Goya & mehr: Die 30 besten Museen in Spanien

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Spanien ist Strand und Sonne, keine Frage. Oder, wie man auf Spanisch sagt: Sol y playa. Urlaub, Entspannung, Palmen. Aber natürlich hat die iberische Halbinsel auch noch mehr zu bieten. Natürlich auch Tapas, Sangria und guten Fußball. Aber nicht nur.

Auch Kunst und Kultur. Man höre uns staune. Davon gibt es sogar so viel, dass die renommierte Zeitschrift „National Geographic“ eine Hitliste erstellt. Die 30 besten Museen des Landes. Will sagen: Es gibt womöglich sogar noch mehr davon. Scherz beiseite. Hier sind die 30 besten Museen in Spanien – und einiges von dem, was darin zu sehen ist.

Platz eins belegt das Museo Guggenheim in Bilbao, konstruiert vom kanadischen Architekten Frank Owen Gehry, den die Zeitung „New York Times“ einst als den höchstgepriesenen US-Architekten seit Frank Lloyd Wright (1867–1959) bezeichnete. Zu den bekanntesten Kunstwerken, die im Guggenheim zu bestaunen sind, gehörten Richard Serra „La materia del tiempo“, „La fuente de fuego“ von Yves Klein, „Los tulipanes“ von Jeff Koons, „Mamá“ von Louise Bourgeois sowie „El gran árbol y el ojo“ von Anish Kapoor. Das Guggenheim ist ein Kunstmuseum für Moderne Kunst. Es hat eine Ausstellungsfläche von 11.000 Quadratmetern und zeigt sowohl eine Dauerausstellung als auch externe Wanderausstellungen. Das Museum ist eines von sieben Guggenheim-Museen der US-amerikanischen Stiftung Solomon R. Guggenheim Foundation.

Museo Nacional Reina Sofía – „Guernica“ von Pablo Picasso

Platz zwei geht laut „National Geographic“ an das Museo Nacional Reina Sofía in Madrid. Der Tempel widmet sich ganz der modernen Kunst, das wichtigste Werk ist zweifellos „Guernica“ von Pablo Picasso, einer künstlerischen Umsetzung der Schrecken des Spanischen Bürgerkriegs. Picasso war laut „Wikipedia“ ein spanischer Maler, Grafiker und Bildhauer. Sein umfangreiches Gesamtwerk umfasst Gemälde, Zeichnungen, Grafiken, Collagen, Plastiken und Keramiken, deren Gesamtzahl auf 50.000 geschätzt wird. Zu den bekanntesten Werken Picassos gehört das Gemälde Les Demoiselles d’Avignon (1907). Es avancierte zum Schlüsselbild der Klassischen Moderne. Das Motiv der Taube auf dem Plakat, das er im Jahr 1949 für den Pariser Weltfriedenskongress entwarf, wurde weltweit zum Friedenssymbol., dazu gibt es eine ganze Armado von Bildern von Salvador Dalí, Joan Miró, Juan Gris, Ramón Casas, Santiago Rusiñol und anderen internationalen Berühmtheiten wie Wassily Kandinsky.

Rang drei belegt das Museo de Arte Contemporáneo de Barcelona, kurz MACBA genannt, Platz vier an das Centre Pompidou in Málaga, wo es unter anderem eine Abteilung für dadaistisches Kino gibt sowie einen Raum speziell für die Künstlerin Frida Kahlo. Platz fünf belegt das Museo de Arte Contemporáneo de Castilla y León, wo mehr als 1.600 obras Kunstwerke von mehr als 400 Künstlern ausgestellt sind.

Diese fünf Museen haben offenbar eine solche Qualität, dass sie sogar das wohl bekannteste Museum Spaniens überhaupt ausstechen.

Museo del Prado in Madrid – Rubens, El Greco, Rafael, Murillo, Tiziano, Dürer, Hieronymus Bosch …

Das ist zweifellos das Museo del Prado in Madrid, ein Palast der alten Meister wie Diego Velázquez (Die Trinker oder Der Triumph des Bacchus, Die Übergabe von Breda (las lanzas), Las Meninas oder Die Familie von Philipp IV., Die Spinnerinnen oder Die Fabel von Arachne), Francisco de Goya (Die Erschießung der Aufständischen, El perro (Hund), Die Familie Karls IV., Die nackte Maja, Die bekleidete Maja), Rubens, El Greco, Rafael, Murillo, Tiziano, Dürer, Hieronymus Bosch (Der Garten der Lüste oder das Bild vom Erdbeerbaum, Der Heuwagen, Die sieben Todsünden, Das Steinschneiden), Fra Angelico oder Boticelli. Das Museum Prado ist laut „Wikipedia“ eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Es zählte allein im Jahr 2011 rund 2,9 Millionen Besucher. Ursprünglich wurde der Prado als eine Pinakothek und Glyptothek gegründet, heute umfasst das Museum auch bedeutende Sammlungen von mehr als 5.000 Zeichnungen, 2.000 Drucken, 1.000 Münzen und Medaillen und nahezu 2.000 Kunstgegenständen. Die Skulpturensammlung hat mehr als 700 Objekte und weitere Fragmente. Die etwa 3.000 Gemälde begründen den Rang des Prado als eines der bedeutendsten Museen der Welt. Neben der weltweit besten Sammlung spanischer Maler werden unter anderem vor allem auch holländische Meister gezeigt.

Auf Platz sieben folgt überrascherweise das Museo Arqueológico Provincial de Alicante, das sich ganz den archäologischen Funden an der Costa Blanca widmet. Das Museo de las Ciencias Príncipe Felipe in Valencia kommt auf Rang acht, als Teil der so genannten Ciudad de las Artes y las Ciencias gehört das Gebäude selbst schon zu den Kunstwerken der Stadt. Das Museo Arqueológico de la Alhambra in Granada sowie das Museo Vostell in Cáceres machen die Top Ten der spanischen Museen komplett.

In der weiteren Auswahl nennt die Zeitschrift „National Geographic“ dann folgende Museen:

El Greco in Toledo …

Museo Casa Lis, Salamanca, Museo Würth, La Rioja, Museo Egipcio de Barcelona, Museo del Jurásico, Asturias. Dann das Teatro-Museo Dalí, Girona, mit Arbeiten aus der frühen (1917–1928), surrealistischen (1929–1940) und klassischen Periode (1941–1983), darunter das Selbstbildnis mit L’Humanité (1923), Port Alguer (1924), Das Gespenst des Sex-Appeal (1932), Bildnis Galas mit zwei Lammkoteletts im Gleichgewicht auf der Schulter (1933), Weiches Selbstporträt mit gebratenem Speck (1941), die Skulptur Poesie Amerikas – Die kosmischen Athleten (1943), Galarina (1944/45), Brotkorb (1945), Leda Atomica (1949) und Sphärische Galatea (1952).

Auf den weiteren Plätzen folgen das Museum El capricho de Gaudí in Cantabria, das Museo Nacional de Arte Romano in Mérida, das Museo Casa Natal de Cervantes in Alcalá de Henares, das Museo Marítimo de Barcelona, die Casa de las Ciencias in A Coruña.

Das Museo Picasso in Barcelona zeigt laut „Wikipedia“ vor allem Jugendwerke von Pablo Picasso, die zwischen 1895 und 1904 entstanden sind. Die Sammlung umfasst jedoch auch Werke aus späteren Schaffensperioden, wie die Serie Las Meninas aus dem Jahr 1957, die Variationen des gleichnamigen Gemäldes von Velazquez darstellt.

Das Museo del Greco in Toledo hat sich auf El Greco spezialisiert. El Greco war ein Maler griechischer Herkunft und Hauptmeister des spanischen Manierismus und der ausklingenden Renaissance. Er war auch als Bildhauer und Architekt tätig. Im Jahr 1614 starb er im spanischen Toledo.

Erst jetzt folgt das Museo Thyssen-Bornemisza, Madrid, mit Werken von Van Eyck, Caravaggio, Rubens, Monet, Rembrandt, Van Gogh, Matisse, Munch, Juan Gris oder Pablo Picasso. Danach folgt laut „National Geographic“ die Casa Museo Gaudí, Barcelona, ein Haus im Park Güell in Barcelona, in dem Antoni Gaudí von 1906 bis Ende 1925 lebte. Es wurde am 28. September 1963 als Museum eingeweiht, und in ihm werden von Gaudi entworfene Möbel und andere Objekte ausgestellt.

Den Abschluss der 30er-Liste bilden das Casa-museo de Lope de Vega, Madrid, das Archivo General de Indias, Sevilla, das Museo de la Evolución Humana (MEH), Burgos, das Museo Nacional de Ciencias Naturales, Madrid sowie das Museo Arqueológico Nacional de España in Madrid.



Video Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=sAzaGByYmKQ / Text: Wilhelm Wagner

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