Kosovo: Clinton will mitreden, Spanien muss sich erklären

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Ein Dialog könne die bestehenden Probleme lösen, sagte sie. Clinton hatte beide Länder bereits am Tag zuvor zu raschen Gesprächen aufgerufen.

Die Außenministerin bekräftigte, dass Serbien und der Kosovo praktische Fragen in den Mittelpunkt ihres Dialogs stellen sollten. Die Position von Serbien, das seine frühere Provinz Kosovo nicht anerkennen will, sollte hingegen nicht Gegenstand sein.

Clinton zeigte sich erfreut über die Haltung des kosovarischen Premierministers Hashim Thaci. Dieser folgte dem Beispiel von Serbiens Präsident Boris Tadic vom Tag zuvor und erklärte Dialog- Bereitschaft.

Vor den Gesprächen mit Thaci hatte Clinton in der Hauptstadt Pristina eine Statue ihres Mannes, des früheren US- Präsidenten Bill Clinton, besichtigt.

Nach dem Ende ihrer dreitägigen Balkantour wollte Hillary Clinton, die am Dienstag in Bosnien-Herzegowina eine Verfassungsreform des Landes gefordert hatte, zum NATO-Gipfel in Brüssel an diesem Donnerstag aufbrechen. Auch dort steht der geforderte Dialog zwischen Serbien und dem Kosovo auf der Tagesordnung. „Es gibt eine Reihe von Fragen, die beantwortet werden müssen“, sagte sie.

Ob dazu auch gehört, warum Spanien bislang auf der Seite Serbiens steht?

Foto: Wikipedia



Bild: NULL / Text: SAZ