Immobilien: Dramatischer Rückgang der Hausverkäufe

Die Verkäufe auf dem spanischen Häusermarkt sind im Mai erneut dramatisch eingebrochen. 

Insgesamt wechselten knapp 50.200 Immobilien den Besitzer und damit 34,3 Prozent weniger als noch im Vorjahresmonat, wie die nationale Statistikbehörde INE am Montag in Madrid mitteilte. 

Gegenüber April gingen die Hausverkäufe demnach um rund zehn Prozent zurück. Das Volumen neu aufgenommener Hypotheken schrumpfte gegenüber dem Vorjahr um 40,4 Prozent auf 10,5 Milliarden Euro. Erst im April war das Kreditvolumen den Angaben zufolge um 13,8 Prozent geschrumpft.

Der spanische Immobilienmarkt steht seit Anfang vergangenen Jahres unter Druck. Nachdem das Zinsniveau in dem Land deutlich angestiegen war, war es immer schwieriger geworden, Immobilien zu verkaufen. 

Erst vor zwei Wochen hatte sich im Zuge der spanischen Immobilienkrise die größte Immobiliengruppe des Landes, Martinsa-Fadesa, für zahlungsunfähig erklärt.

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Bild: NULL / Text: AFP / SAZ