Fritzl: „Elisabeth schrie, ich wusste, dass sie es nicht wollte“

Adolf Hitler, die böse Mutter, Sexfantasien: Josef Fritzl gibt sich derzeit alle Mühe, das von seinem Anwalt aufgebaute Bild eines Geisteskranken zu bestätigen. Ist es Kalkül oder die Wahrheit?

In einem vom Anwalt gestreuten Interview macht Fritzl laut einem Bericht der Daily Mail von seiner dominanten Mutter bis zu Adolf Hitler Gott und die Welt dafür verantwortlich, dass er seine eigene Tochter 24 Jahre lang als Sexsklavin eingekerkert hatte. Sogar sein Opfer Elisabeth sei mitverantwortlich gewesen.

Der 1935 geborene Fritzl verbrachte seine Kinderheit rund 140 Kilometer von Adolf Hitlers Geburtsort entfernt. In Amstetten gab es auch ein Lager, das zum Konzentrationslager Mauthausen gehörte. Fritzl heute: "Ich nehme an, dass ich einige der damaligen Werte verinnerlicht habe. Unterbewusst, natürlich. Ich bin aber trotzdem kein Monster, wie viele meinen."

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Fritzl: Ich wollte Elisabeth von ihrem sündigen Leben erlösen

Sein Bedürfnis nach einer großen Familie habe er sich dann mit seiner Frau Rosemarie erfüllt, die er immer noch liebe. Tochter Elisabeth habe aber aufgehört, ihm zu gehorchen, als sie in die Pubertät kam. Sie sei in Diskotheken gegangen und habe sich mit "Leuten von zweifelhafter Moral" herumgetrieben.

Deshalb wollte er sich von ihrem Lotterleben erlösen. Weil sie ihm immer wieder davongelaufen sei, musste er dies schließlich unterbinden. So sei er auf die Idee mit dem Kerker gekommen.

Fritzl: Mein Verlangen nach ihr wurde immer größer, ich konnte mich nicht mehr beherrschen

Dort sei es auch zum erstenmal zum Geschlechtsverkehr gekommen. Fritzl: "Mein Verlangen nach ihr wurde immer größer, ich konnte mich nicht mehr beherrschen. Ich wusste, dass sie es nicht wollte, sie schrie, wenn auch leise, aber die Versuchung war zu groß."

Fritzl weiter: "Ich wollte Kinder von ihr, natürlich war Elisabeht sehr besorgt wegen der Geburten. Ich brachte ihr Bücher, so dass sie auf die Sache vorbereitet war, organisierte Handtücher und Windeln." Elisabeth hat so Kerstin und Stefan alleine im Keller zur Welt gebracht.

Fritzl: In meinem Haus bin ich König, ich kann tun was ich will

Fritzl stolz: "Nach der Geburt von Felix 2002 schenkte ich Elisabeth eine Waschmaschine." Alles sei sehr schön gewesen, so Fritzl, Elisabeth habe sich nie beschwert und sei für die Kinder stark geblieben. Schließlich seien ihr aber alle Zähne ausgefallen und sie sei immer schwächer geworden. Auch die Kinder wurden immer kränker. 

Auf die Frage, ob er keine Angst davor gehabt habe, entdeckt zu werden, sagte Fritzl: "Warum sollte mich jemand anzeigen? Der Keller meines Hauses ist wie mein Haus selbst mein Königreich. Da kann ich tun was ich will. Niemand, meine Frau nicht, meine Kinder, meine Mieter, haben sich je in meinen Weg gestellt."

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Bild: NULL / Text: SAZ