FC Barcelona: Pep Guardiola will Pedro, Bayern-Fans stöhnen! „Ribery und Robben werden älter“

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Große Verwunderung kann die Meldung kaum noch auslösen: Pep Guardiola, Trainer des FC Bayern München, hat angeblich Interesse an einer Verpflichtung von Pedro. Der spielt bislang beim FC Barcelona. Besser gesagt: Dort sitzt er auf der Bank.

Denn hinter den drei Tenören Leo Messi, Luis Suarez und Neymar, den unumschränkten Superstars bei Barca, hat der frühere Weltmeister, Europameister und Gewinner von Champions League und spanischer Liga keine Chance mehr. Zuletzt erklärte er nach dem Gewinn des Triples: „Es ist doch klar, dass meine Situation bei Barca etwas delikat ist.“ Wie die Zeitung „Don Balon“ berichtet, hat Pedro das Einverständnis von Trainer Luis Enrique, den Club verlassen zu dürfen, sobald ein ernsthaftes Angebot eines anderen Vereins auftaucht.

Manchester United?

Bislang hatte man Pedro handfeste Kontakte zu Manchester United nachgesagt, die Ablöse wurde mit 30 Millionen Euro quantifiziert. Dann hieß es abrupt aus dem Mund von Trainer Luis Enrique: „Wer jetzt noch Barca verlassen will, muss sich seine Klausel anschauen, freiwillig lasse ich keinen mehr gehen.“ Was war passiert? Vielleicht ja in der Tat das Interesse Guardiolas, mit Bayern München einer der großen Gegenspieler Barcas bei der geplanten Titelverteidigung der Champions League.

Denn Pedro wäre nicht der erste Kicker, den Pep aus Barcelona abwirbt. Schon Thiago Alcantará war in der Vergangenheit nach München gelotst worden. Bei den Bayern ist Pedro als Nachfolger oder Ersatz für Arjen Robben und Franck Ribery im Gespräch. Beide werden nicht jünger, sind dafür öfter mal verletzt. Ob Ribery jemals wieder Fußball spielen wird, steht außerdem in den Sternen.

Schon genug Spanier in München

Für Pep und Pedro gibt es allerdings ein kleines Problem: Offenbar ist die Kapazität in den Herzen der bayerischen Fans für spanische Spieler erschöpft – die Presse in München macht schon gegen den Plan mobil. Offenbar findet die Öffentlichkeit, dass Javi Martinez, Thiago, Juan Bernat und Xabi Alonso genug sind – zumal zuletzt das bayerische Schlachtschiff Bastian Schweinsteiger zu United gegangen worden war, mehr oder wenigr freiwillig. Wie nicht anders zu erwarten, befürchtet man in Bayern eine „Überfremdung“ ihres Teams – die Fans sind daran gewöhnt, wenn nicht rein bayerische, dann doch wenigstens deutsche Töne aus dem Mund ihrer Lieblinge zu hören. Und nicht mehrheitlich Castellano oder Katalanisch.

Wie die Zeitung „Don Balon“ schreibt, hält Pep Guardiola seit langem Kontakt mit Pedro, den er einst bei Barca groß heraus brachte und zum Star machte. Don Balon schreibt: „Man darf nicht vergessen, dass Pep Pedro praktisch erfunden hat.“ In der Tag hatte Guardiola den Stürmer aus der Nachwuchsmannschaft geholt und bei den Profis reüssieren lassen. Eines der grandiosen Beispiele für die so genannte „La Masia“ in Barcelona, wo jahrelang praktisch regelmäßig neue Stars geboren oder gemacht wurden.

Jetzt sieht es so aus, als habe Pep angesichts des Interesses von Manchester United an Pedro ebenfalls wieder das Steuerrad in die Hand genommen. Wie „Don Balon“ schreibt, habe er schon Karl-Heinz Rummenigge und Matthias Sammer von seinen Plänen informiert. Rein sportlich wäre wohl gegen Pedro nichts einzuwenden. Bleibt die Tatsache, dass er ein Spanier ist – und die spanische Quote bei den Bayern in den Augen der Fans wohl bereits erfüllt ist.

 



Video Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=m4msva4uk7k / Text: Wilhelm Wagner

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