FC Barcelona: Paco Alcacer im Sack, 32 Millionen Euro! „Luis Suarez nicht mehr der Jüngste…“

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Der FC Barcelona scheint Nägel mit Köpfen machen zu wollen. Wie es aus Spanien heißt, ist Valencias Topstürmer Paco Alcacer schon so gut wie im Camp Nou. So berichten am Donnerstag einvernehmlich alle Zeitungen. Schreiben alle nur von einander ab? Oder ist am Ende wirklich was dran?

Wie sogar die dem FC Valencia nahe stehende Zeitung „Super Deporte“ aus Valencia meldet, hat Alcacer jetzt seinem Club mitgeteilt, dass er gerne zum FC Barcelona wechseln würde. Dieses Statement fehlte bislang noch. Fakt ist, dass die Theorie des Clubs einer angeblich drohenden „feindlichen Übernahme“ des Spielers, die bislang hinter vorgehaltener Hand gepflegt wurde, damit hinfällig ist.

Zwei Jahre lang noch die Bank drücken, im Training mit den Besten spielen und von ihnen lernen – um dann in zwei Jahren selbst die Führungsrolle zu übernehmen…

Tatsache scheint, dass Alcacer das Leben als Bankdrücker bei Barca hinter Leo Messi, Luis Suarez und Neymar einem Dümpeln im unteren Mittelfeld mit Valencia vorzieht. Mehr scheint beim FC Valencia in diesem Jahr aber nicht drin. Das 2-4 zum Auftakt der Liga im Mestalla-Stadion gegen Las Palmas hat wohl die Richtung aufgezeigt, in der sich das Team kurz- und mittelfristig bewegen wird: eher nach unten als nach oben.

Bei Barca dagegen lockt die Aussicht, mittelfristig Luis Suarez als Mittelstürmer zu beerben. Der Uruguayer ist derzeit zwar in der Form seines Lebens. Aber er wird auch schon bald 30 Jahre alt. Die Rechnung Alcacers könnte also folgende sein: Zwei Jahre lang noch die Bank drücken, im Training mit den Besten spielen und von ihnen lernen – um dann in zwei Jahren selbst die Führungsrolle zu übernehmen. Dann wäre Paco Alcacer mit 24 Lenzen im perfekten Fußballer-Alter. Und könnte mit Neymar und Messi Geschichte schreiben.

Die Fans in Valencia würden wohl auf die Barrikaden gehen – jedenfalls bis zum nächsten Sieg…

Genauso oder so ähnlich hat es auch Marc-André ter Stegen gemacht. Der Ex-Gladbacher ist heute 24 Jahre alt und nach dem Abgang des alternden Claudio Bravo endlich Stammkeeper der Katalanen. Zwei Jahre Lehrzeit also, wie im Falle Alcacers, dann die Chefrolle. Ein Prinzip, das zu funktionieren scheint. Auch sonst hat Barca wohl Gefallen an dem Modell gefunden. Praktisch alle Neuzugänge der Katalanen in dieser Saison sind genau 22 Jahre alt. Das Vorgehen scheint also tatsächlich System zu haben.

Die Ablöse für Alcacer soll bei 32 Millionen Euro liegen, genau das Geld, das Valencia dringend braucht, um das spanische Financial Fair Play der Liga zu erfüllen. Mehr als 95 Millionen Euro nämlich darf der Club in diesem Jahr, wo kein internationaler Wettbewerb erreicht wurde, nicht für Gehälter und Amortisationen von Ablösesummen ausgeben. Derzeit liegt Valencia laut Experten über dieser Grenze.

Geht Alcacer und spült auch noch die versprochenen Millionen in die Kasse, wären alle Probleme behoben. Alle Beteiligten hätten gewonnen, Barca hätte seinen erhofften vierten Stürmer mit Topniveau, Valencia die Bilanz gerettet, Alcacer eine Option auf Titel – nur die Fans aus Valencia nicht. Die würden wohl auf die Barrikaden gehen. Jedenfalls bis zum nächsten Sieg, den Valencia dann wohl dringend bräuchte, um die Gemüter zu beruhigen. Ob dann Alcacer das entscheidende Tor geschossen haben wird oder irgend jemand sonst, wird wohl nicht mehr auffallen. Hauptsache, gewonnen…



Video Quelle: https://www.youtube.com/watch?v=ZtnWrF4fNZQ / Text: Wilhelm Wagner

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