Ergonomie im Büro: hochwertige Einrichtung erhöht Produktivität

Mann sitzt im Büro vor einem LaptopBild: Ergonomie ist im Büro sehr wichtig. Bildquelle: Marcin Balcerzak – 141189643 / Shutterstock.com

Rückenleiden entwickelt sich allmählich zur Volkskrankheit: etwa zwei Drittel aller Bundesbürger waren davon im letzten Jahr betroffen, die Krankenkassen müssen Kosten in Höhe von 50 Milliarden Euro jährlich tragen, damit Linderung verschafft wird. Dabei steht außer Frage, dass falsches Sitzen zum Entstehen der Rückenschmerzen beiträgt. Ein ergonomisch eingerichtetes Büro kann effektiv Abhilfe verschaffen.

Büromöbel müssen individuell einstellbar sein

Die meisten Menschen verbringen mindestens 8 Stunden täglich im Büro. Entsprechend groß sind die Einflüsse von falschem Mobiliar oder schlechten Angewohnheit hinsichtlich der Ergonomie. Dabei sollte der tägliche Arbeitsplatz hohen Anforderungen genügen. Beim Bürostuhl muss die Rückenlehne sowohl in der Höhe wie auch in der Neigung verstellbar sein. Dadurch muss eine Sitzposition eingestellt werden können, bei der Ober- und Unterschenkel bei auf dem Boden stehenden Füßen in etwa einen rechten Winkel bilden. Dasselbe gilt für Ober- und Unterarm, wenn diese auf der Tischplatte abgelegt werden. Daraus ergibt sich, dass auch der Tisch in der Höhe verstellbar sein muss.

Rückenlehne sollte Wirbelsäule unterstützen

Beim Stehen bildet die Wirbelsäule üblicherweise die typische S-Form. Vor einigen Jahren noch war man der Meinung, dass eine aufrechte Sitzposition besonders gesund ist – was heute als überholt gelten darf. Besser ist eine gut ausgeformte Rückenlehne, die die natürliche S-Form unterstützt. Zudem sollte die Lehne nachgeben, um das sogenannte „dynamische Sitzen“ zu ermöglichen. Denn hierin sind sich Experten einig: insbesondere eintönige Sitzpositionen, die lange beibehalten werden, sind für den Bewegungsapparat auf Dauer problematisch.

Frau mit Rückenleiden

Bild: Schmerzen wegen nicht ergonomische Bürostühle. Bildquelle: Albina Glisic – 461368078 / Shutterstock.com

Ausreichende Beleuchtung ermöglicht konzentriertes Arbeiten

Häufig unterschätzt wird das Thema Beleuchtung. Die Lichtfarbe und die Intensität der Beleuchtung haben allerdings einen erheblichen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit der Mitarbeiter. Bei Dämmerung bereitet sich der Organismus auf die kommende Nacht vor, indem das „Schlafhormon“ Melatonin ausgeschüttet wird und sich allmählich Müdigkeit breitmacht. Eine ausreichend helle Beleuchtung kann diesen Prozess verzögern. Ideal ist dabei die Lichtfarbe „kaltweiß“, was etwa einer Farbtemperatur von 10.000 K entspricht. Ebenso hat die Positionierung des Monitors einen erheblichen Einfluss auf die Konzentrationsfähigkeit. Der Monitor sollte so aufgestellt werden, dass die oberste Bildzeile in etwa auf Augenhöhe positioniert ist. Der Grund: das menschliche Auge ist geübter darin, von oben nach unten zu fokussieren. Andernfalls kann es zu Ermüdungserscheinungen oder gar Kopfschmerzen kommen. Auf die Motivation und die Produktivität der Mitarbeiter hat beides natürlich keinen positiven Einfluss, weshalb Verantwortliche schon in eigenem Interesse einen großen Wert auf das ökonomisch eingerichtete Büro liegen sollten. Dabei sollten die Bildschirme so aufgestellt sein, dass das Sonnenlicht seitlich einfällt. Dadurch kann verhindert werden, dass die Sonne einerseits blendet, andererseits für eine schlechtere ab Lesbarkeit der Bildschirminhalte sorgt. Mit hochwertigen Büromöbeln ausgestattete Mitarbeiter sind folglich produktiver – und gehen motiviert ans Werk.

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