Erfolgreich traden neben der Arbeit: Anleitung in 12 Schritten

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Ein bisschen handeln, ein bisschen Geld verdienen – das würden viele gerne. Doch neben Arbeit, Haushalt und Freunden bleibt nicht genug Zeit, um sich zum erfolgreichen Trader zu mausern? Falsch gedacht! Jeder Menge Leute mit Vollzeit-Jobs gelingt es, sich durch das Trading ein zweites Standbein aufzubauen. Wir haben eine Anleitung in zwölf Schritten, nach der jedem ein erfolgversprechender Einstieg gelingen kann.

Schritt 1: Stil personalisieren

Nicht jeder erfolgreiche Trader handelt genau gleich: Einige machen mit langfristigen Strategien bessere Erfahrungen, während andere auf kurzfristige Taktiken setzen. Manche lieben hohe Risiken mit hohen Gewinnchancen, während manche ausgezeichnet damit fahren, vorsichtig zu investieren. Was für uns am besten passt, wissen wir oft nur selbst. Deshalb sollte jeder aufstrebende Trader sich über die unterschiedlichen Stile informieren, sie ein wenig ausprobieren und daraus einen persönlichen Stil entwickeln. Wer sich beim Trading seiner Sache sicher fühlt, trifft klügere Entscheidungen.

Schritt 2: Dranbleiben und dazulernen

Das Ausprobieren unterschiedlicher Methoden gehört an den Anfang – eher früher als später sollte man dann eine Strategie gefunden haben, mit der man sich wohlfühlt, und dann auch dabei bleiben. Letzteres ist besonders wichtig: Oft sehen gerade am Anfang die Ergebnisse nicht gerade berauschend aus, doch indem man dranbleibt, lernt man seine Stärken und Schwächen kennen und kann die Resultate verbessern. Wer stattdessen lieber gleich umsattelt, macht am Ende nur Verluste und optimiert seine Strategie nie.

Schritt 3: Abwarten und Tee trinken

Trading ist gar nicht so aufwändig wie erwartet: Um Erfolg zu haben, muss ein Trader sich nicht jeden Tag nach Feierabend hinter den Computer klemmen. Besser, er nutzt seine Freizeit am Wochenende, um einen Plan aufzustellen und diesen in Bewegung zu setzen. Unter der Woche läuft dieser dann praktisch von selbst und hat nur gelegentliche Updates nötig.

Schritt 4: Einen Preisalarm einstellen

Damit einem auch unter der Woche beim Abwarten wertvolle Trades nicht entgehen, sollte man unbedingt einen Preisalarm einstellen. Er macht den Trader auch auf Trades aufmerksam, die er mit seinem Plan vielleicht nicht abdeckt. Dieses Tool wird oft unterschätzt und ist doch so hilfreich.

 Schritt 4: Stetige Optimierung

Wenn es anfangs nicht läuft, ist für viele die Strategie schuld. Bei genauerem Hinsehen entpuppt der Trader selbst sich allerdings als der Übeltäter: Deshalb gilt es, seine größte Schwäche zu identifizieren – sei es überbordende Risikofreudigkeit, Mangel an Disziplin oder Ähnliches – und daran zu arbeiten.

Schritt 5: Umdenken

Ein Verlust bedeutet nicht automatisch Versagen – solange man nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt hat, hat man sich nichts vorzuwerfen. Was zählt, ist der Prozess: An ihm muss stetig und diszipliniert gearbeitet werden, bis er zu mehr Gewinnen als Verlusten führt.

Schritt 6: Prioritäten setzen

Wir beschweren uns alle, zu wenig Zeit zu haben – und ziehen uns trotzdem das Feierabendmovie auf ProSieben rein. Ist uns das wirklich wichtig? Wenn wir mit dem Trading anfangen, sollten wir unsere Angewohnheiten unter die Lupe nehmen und alles überspringen, was uns Zeit kostet und keinen Mehrwert bringt. In den freigewordenen Stunden werden wir schneller zum Trading-Experten, als wir uns je erträumt hätten.

Schritt 7: Kurzsichtig sein

Ja, manchmal ist es gut, die Zukunft auszublenden. Wer an seinem ersten Tag als Trader bereits darüber nachdenkt, wie erfolgreich seine Trades sein müssen, damit er seinen Job aufgeben kann, wird nur frustriert. Deshalb: Besser auf das nächstliegende Ziel konzentrieren und sich auf die kleinen Schritte konzentrieren, mit denen man dorthin gelangt.

Schritt 9: Nicht zu lang bei Demos verweilen

Demos sind ein toller Einstieg, aber viele vertrödeln dort ihre Zeit, weil sie Angst haben, ernst zu machen. Viele wissen nicht, dass mit den richtigen Empfehlungen DAX 30 und andere Börsenmärkte geknackt werden können. Es ist besser, sich zu informieren, als sich aus Furcht vor Verlusten Gewinne entgehen zu lassen!

Schritt 10: Klein anfangen und größer werden

Die meisten legen mit einem unscheinbaren Trading-Konto los. Um es wachsen zu lassen, braucht ein Trader viel Geduld und muss seine Erwartungen zügeln – denn der Cash Flow kommt nicht über Nacht. Doch er kommt – wenn man Disziplin beweist.

Schritt 11: Eigene Vor- und Nachteile kennen

Wer nicht Vollzeit tradet, hat auch weniger Druck und kann das zu seinem Vorteil nutzen. Zu wenig Druck kann aber auch schaden: Jeder muss sich ehrlich eingestehen, wie wichtig einem Trading ist und ob man Zeit darin investieren möchte.

Schritt 12: Nicht an das Geld denken

Das mag vielen am schwersten fallen, schließlich geht es beim Trading schier um nichts anderes. Der Traum vom großen Geld liefert aber oft falsche Anreize und frustriert uns, wenn wir nicht sofort Ergebnisse sehen – und die lassen beim Trading auf sich warten. Motivierender ist es, sich ein Leben ohne Boss vorzustellen, in dem man vom Trading leben kann – die Freiheit beschert bessere Durchhaltekraft als der Wunschtraum vom sechsstelligen Betrag auf dem Bankkonto.

Erfolgreich traden neben dem Job ist also möglich – man muss es nur richtig angehen!

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