Die neue Jugendakademie des Deutschen Fußballbundes

Kinder spielen FußballIm Jahr 2020 soll die DFB-Akademie in Frankfurt entrichtet werden. Bildquelle: matimix – 364482344 / Shutterstock.com

Kürzlich verkündeten die Verantwortlichen des DFB den Bau einer neuen Jugendakademie. Da diese auf dem ehemaligen Gelände der Galopprennbahn im Stadtteil Niederrad in Frankfurt errichtet werden soll, entstand eine kurze aber heftige öffentliche Diskussion nach Sinn und Zweck der Akademie sowie über die Wahl des Standorts. Inzwischen sind alle öffentlichen und rechtlichen Bedenken ausgeräumt und die DFB-Akademie soll 2020 eröffnet werden.

Jugendarbeit Fundament zukünftiger Erfolge

Auf dem Gelände der Akademie sollen Wissensspeicher, Schulungszentrum, Service Point, Kreativwerkstatt, Treffpunkt, Quartier und Trainingscamp entstehen. Hier würden zentral alle Geschicke der Nachwuchsarbeit des DFB zusammenlaufen und eine neue Heimat für viele Nachwuchsspieler entstehen. Der Nutzen der Akademie ist zukunftsgerichtet. Um den aktuellen Erfolg der Deutschen Nationalmannschaft zu präservieren und in Zukunft viele junge Spieler zu haben, die in die Stammformation des Teams drängen, ist eine gute Nachwuchsarbeit unabdingbar. Zwar wurde in den letzten Jahren sehr gut auf Vereinsebene der Nachwuchs gefördert, doch fehlt noch ein Jungendleistungszentrum auf nationaler Ebene, in dem die jungen Nachwuchsspieler regelmäßig weitergebildet werden. Diese Lücke soll das 150 Millionen Euro teure Projekt nun füllen.

Die Spanier sind übrigens aus dem Bereich der Nachwuchsförderung die besten weltweit. Real Madrid beispielsweise hat so viele Spieler aus der spanischen Jugendakademie wie kein anderer Verein aus den Top 5 Ligen.

Internationale Klasse auf allen Ebenen

Die Akademie ist auch ein Zeichen an die anderen großen europäischen Fußballnationen. Diese haben in den letzten Jahren erkannt, dass die deutsche Jugendarbeit im Fußball sehr gut ist und ihrerseits Akademien und Jugendzentren eröffnet, um so den Abstand auf die Deutschen zu verringern. Fast jede Nation, auch die Spanier, schauen neidisch auf den Kader der Deutschen Nationalmannschaft, der aus einem Gerüst von älteren Weltklassespielern und jungen aufstrebenden Talenten, wie Leroy Sané, Timo Werner und Niklas Süle besteht. Diese Talente haben, auch durch die sehr gute nationale Nachwuchsarbeit, schnell den Sprung in den A-Kader der Nationalmannschaft geschafft und waren schon maßgeblich an der überragenden WM-Qualifikationsrunde des Teams beteiligt.

Favorit für zukünftige Turniere

In dieser Qualifikationsrunde gelang es „Der Mannschaft“ erst als drittes Team in der Geschichte der europäischen WM-Qualifikation, verlustpunktfrei zu bleiben. Alle Spiele wurden demnach gewonnen. Die anderen Teams, Spanien und die Niederlande, denen dieses Kunststück gelang, hatten dabei aber deutlich schlechtere Tordifferenzen. In der WM-Endrunde kamen beide Teams ins Finale. Somit werden die Chancen Deutschlands, das sowieso als Sieger der letzten WM als einer der Topfavoriten auf den Titel nach Russland reist, von den Experten von BWIN auf 5.50 eingeschätzt. Um nicht, ähnlich wie andere Favoriten, nach ein paar Jahren wieder aus dem Favoritenkreis zu fallen, errichtet nun der DFB diese Akademie. Hier sollen die Stars der Zukunft geformt werden. Die veröffentlichten Baupläne sind jedenfalls sehr vielversprechend und es bleibt zu hoffen, dass hier gute Fußballer und noch bessere Menschen für eine erfolgreiche Zukunft geformt werden.

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