Cristiano Ronaldo: Bruch mit Real Madrid? Stunk um Ancelotti, Klopp raus! „PSG lockt, 100 Millionen Euro Ablöse“

Und das, nachdem CR7 am Wochenende noch gezwitschert hatte: „Ich hoffe, wir können in der nächsten Saison weiter zusammen arbeiten.“ Auch Sergio Ramos, Marcelo, James und Luka Modric hatten sich öffentlich für Ancelotti ausgesprochen. James sagte: „Es wäre ein harter Schlag für uns, wenn Ancelotti gehen müsste.“

Pustekuchen. Real Madrid hat Ancelotti am Montag offiziell verabschiedet. In einer Pressekonferenz am Abend erklärte Präsident Florentino Perez: „Wir brauchen nach zwei Jahren mit Carlo Ancelotti neue Impulse.“

Welche das sein sollen, wusste er allerdings selbst nicht. Auf die Frage einer Journalistin, welche neuen Impulse der neue Coach bringen könne, die Ancelotti nicht geboten habe, sagte Perez achselzuckend: „Nun, ich weiß auch nicht.“ Allgemein wird damit gerechnet, dass Neapels Coach Rafa Benítez das Kommando übernehmen wird. Jürgen Klopp hat wohl keine Chance. Perez sagte am Montag: „Es wäre hilfreich, wenn der neue Coach Spanisch sprechen würde.“

Rafa Benítez wird übernehmen

Fakt ist, dass Real Madrid in dieser Saison weder Liga, noch Pokal, noch Champions League gewonnen hat. Zu wenig, fand wohl Präsident Perez. Auf jeden Fall zu wenig, um die Zusammenarbeit zwischen Ancelotti und CR7 fortzusetzen. Insider spekulierten zuletzt, dass Perez der Kuschelkurs zwischen Coach und Spielern gewaltig auf die Nerven ging.

Denn Ronaldo schoss zwar mit 61 Toren mehr denn je in seiner Karriere in einer Saison. Und mit 48 Toren in der Liga mehr denn je in einer Liga-Spielzeit. Aber null Titel sprechen nicht unbedingt für die Qualität der Tore. Eher für die Quantität. Die unbestritten ist. Allerdings: In den ganz großen Spielen der Saison glänzte Ronaldo mit Torflaute. Vor allem natürlich im Halbfinale der Champion League gegen Juventus Turin. Real schied aus. Und Ancelottis Schicksal war besiegelt. Hatte er seinen Stars zu wenig Dampf unter dem Hintern gemacht?

Wird Cristiano wieder traurig?

Wie Ronaldo jetzt reagieren wird, ist die große Frage. Schon in der Vergangenheit fühlte sich der Portugiese mitunter „traurig“, wie er einmal bekannte. Das Problem war nicht immer nur das Geld. Ronaldo braucht eben auch mentale Streicheleinheiten. Die hatte es unter José Mourinho zuletzt nicht mehr gegeben, Mou ging auf Konfrontation mit seinem Superstar. Und Ronaldo weinte Mou keine Träne nach. Ancelotti hatte dagegen bis zuletzt zu CR7 gehalten und erklärt: „Cristiano ist der beste Spieler, den ich je trainiert habe.“ Diese Liebe beruhte auf Gegenseitigkeit.

Eine Liebe, die jetzt beendet wurde. Angeblich hatte Perez gar nicht gefallen, dass Cristiano bis zuletzt an Ancelotti festhielt – obwohl er doch hätte wissen müssen, dass dessen Tage gezählt waren. Ein Affront gegen Perez also? Der Präsident wiegelte am Montag öffentlich ab: „Ich habe gar nichts dagegen, dass Spieler ihren Trainern Sympathie bezeugen, das ist doch eine nette Geste, für mich ist das kein Problem.“

PSG wie immer im Gespräch

Insider aber wissen: Bei Real kracht es gewaltig. Sogar ein Transfer Ronaldos ist nicht mehr ausgeschlossen. Angeblich hat Paris Saint Germain Ronaldo signalisiert, dass er kommen könne, wann er wolle.

CR7 ist schon 30 Jahre alt, eine Ablöse um die 100 Millionen Euro kann Real nicht mehr lange für den Weltfußballer kassieren. Möglicherweise steht Ronaldo vor seiner letzten großen Saison. Ob er sie mit Real zum Erfolg führt, steht mehr denn je in den Sternen …

 



Video: http://www.youtube.com/embed/lM_ujy4BBZU / Text: SAZ