Rajoy will Märkte beruhigen: "Keine Wunder, aber richtig sparen"


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Wilhelm Wagner 
- 20.11.2011

Rajoy will Märkte beruhigen: "Keine Wunder, aber richtig sparen"
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Er hat die Wahl gewonnen, obwohl er deutlich stärker sparen will als sein Vorgänger Zapatero. Und Spanien hofft jetzt, dass sich die Märkte, die sich zuletzt gegen das Land verschworen hatten, wieder beruhigen.



Der Sieger der Parlamentswahl in Spanien, der Konservative Mariano Rajoy, hat eine "gemeinsame Anstrengung" aller Spanier bei der Bekämpfung der Schuldenkrise angekündigt.

Vor seinen feiernden Anhängern in Madrid räumte der Chef der konservativen Volkspartei am Sonntagabend zugleich ein, angesichts der angespannten Wirtschaftlage seien "keine Wunder" zu erwarten.

Der unterlegene Spitzenkandidat der Sozialisten, Alfredo Perez Rubalcaba, gestand derweil seine Niederlage ein. "Wir haben die Wahl klar verloren", sagte Rubalcaba.

Nach Auszählung von fast 100 Prozent der Stimmen erzielte die Volkspartei bei der Wahl am Sonntag das beste Ergebnis ihrer Geschichte. Demnach kam sie auf 44,5 Prozent der Stimmen und eine absolute Mehrheit von 186 Mandaten im 350 Sitze zählenden Parlament.

Die Sozialisten konnten dagegen nur knapp 29 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen und kamen auf 110 Sitze, das schlechteste Ergebnis ihrer Geschichte. (AFP, SAZ)

  

 



Schlüsselwörter: Rajoy Zapatero Spanien Land Schuldenkrise Madrid Sozialisten Rubalcaba
Bild: pp / Text: SAZ




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