Obama "tief besorgt" über Spanien: "Euro-Krise muss gelöst werden!"


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Wilhelm Wagner 
- 13.09.2011

Obama "tief besorgt" über Spanien: "Euro-Krise muss gelöst werden!"
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Als hätte er keine Probleme vor seiner eigenen Haustür, hat sich US-Präsident Barack Obama tief besorgt über mögliche globale Folgen der Euro-Krise geäußert.



In einem Interview mit der Nachrichtenagentur dpa ruft der US-Präsident, der gerade erst mit einem simplen Buchhalter-Trick die eigene Staatspleite verhindert hat, die Europäer zum entschlossenen Kampf auf.

Im Kern gehe es darum, die Währungsunion durch eine abgestimmte Haushaltspolitik zu ergänzen. Besorgt äußerte er sich zu Italien und Spanien.

Obama im Wortlaut: "Griechenland ist das größte gegenwärtige Problem. Zwar haben die Griechen einige Schritte unternommen, um die Krise aufzuhalten, aber nicht, um sie zu lösen.

Das größere Problem aber ist es, was in Spanien und in Italien passiert, falls die Märkte diese beiden großen Märkte herausfordern.

Was wir bilateral und multinational sowie durch den Internationalen Währungsfonds IWF tun, um den Europäern dabei zu helfen, ist ein Paket zu schnüren, das den betroffenen Ländern Zeit zur Anpassung gibt.

Aber wenn so viele Länder mit unterschiedlicher Politik und unterschiedlicher ökomonomischer Lage versuchen, sich auf einen Weg zu einigen, ist eine Abstimmung schwierig.

So lange diese Frage nicht gelöst ist, werden wir weiterhin Schwächen in der Weltwirtschaft sehen. Es wird ein wichtiges Thema beim G-20-Gipfel im November werden."



Schlüsselwörter: Obama Staatspleite Spanien Europa
Bild: ??? / Text: SAZ/dpa




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