Krise vorbei? Spanien bekommt locker 10 Milliarden Euro, Anleihen sofort vergriffen
Erste Erfolge für Mariano Rajoy? Spanien sammelt mehr Kapital ein als geplant - und muss weniger Zinsen zahlen.
Spanien hat sich am Donnerstag
problemlos und deutlich günstiger als zuletzt frisches Geld am
Kapitalmarkt besorgen können. Bei einer Auktion von drei Anleihen
sammelte der spanische Staat doppelt so viel Kapital ein wie
anvisiert. Dies geht aus Zahlen des Finanzministeriums hervor. Die
Nachfrage war robust, die Renditen gingen deutlich zurück. Angesichts
der angespannten Lage infolge der Schuldenkrise kann das
Auktionsergebnis als positives Signal gewertet werden. Es war die
erste Anleihe-Auktion Spaniens im neuen Jahr.
Mit drei mittelfristigen Staatsanleihen nahm Spanien insgesamt
knapp 10 Milliarden Euro ein. Angepeilt war eine halb so große Summe.
Die Anleihen laufen drei, vier und fünf Jahre. Bei der dreijährigen
Anleihe sank die Rendite kräftig von 5,187 Prozent im Dezember auf
3,384 Prozent. Auch die Renditen der anderen beiden Titel mit
Fälligkeit 2015 und 2016 waren deutlich rückläufig. Sie lagen bei
3,748 beziehungsweise 3,912 Prozent.
Schlüsselwörter: Geld Spanien Anleihen Zinsen Schuldenkrise Staatsanleihen Euro
Bild: / Text: dpa







