Verschwundene Kinder in Spanien: "Es war wie bei Maddie McCann!"
Die Kinder Ruth und José sind immer noch verschwunden. Der Vater der Kinder sitzt in U-Haft. Und redet von Madeleine McCann.
Der Vater hatte die Kinder am 8.
Oktober in der südspanischen Stadt Córdoba als vermisst gemeldet. Er
habe die Kleinen zum Spielen in einen Park mitgenommen und sie dort aus
den Augen verloren, als er kurz nach seinem Auto geschaut habe,
sagte der 38-Jährige der Polizei.
Den Ermittlern kamen jedoch
bald Zweifel an dieser Version. Denn bislang fand sich kein Zeuge, der
den Mann mit den Kindern in dem Park gesehen hätte. Zudem machte es die
Beamten stutzig, dass der Vater bei seinen Aussagen stets ausgesprochen
kühl und gelassen blieb.
Der 38-Jährige sitzt deshalb in U-Haft, sein Anwalt aber kämpft für ihn. Jetzt erklärte er: "Warum kann es denn nicht sein wie bei Madeleine McCann?"
Laut örtlichen Medienberichten ermittelt die Polizei jetzt auch gegen die Mutter der Kinder. Der Anwalt erklärt: "Das wird wohl seine Gründe haben."
Vater und Mutter der Kinder leben getrennt.
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Bild: / Text: SAZ







