Stierkampf mit Cristiano Ronaldo und Messi: Palazón triumphiert in Alicante


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 Kommentare: 2
Wilhelm Wagner 
- 23.06.2011

Stierkampf mit Cristiano Ronaldo und Messi: Palazón triumphiert in Alicante
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Im ganzen Jahr 2011 hatte Stierkämpfer Francisco José Palazón noch nicht ein einziges Engagement bekommen. Alicante gab ihm eine Chance. Und er nutzte sie.



Denn der Matador aus Petrer bei Denia kämpfte den Kampf seines Lebens. Mit einer sensationellen Faena stahl er den Star-Matadoren Jose Mari Manzaneras und Morante de la Puebla die Show.

Am Ende wurde Palazón auf den Schultern aus der Arena getragen.

Dass es sein letzter Kampf war, ist kaum anzunehmen - auch wenn in Spanien auch im Stierkampf derzeit der Rotschrift regiert. Denn als Triumphator der Hogueras hat Palazón jetzt einen Namen.

Dabei hatte der bislang arbeitslose Stierkämpfer vor seiner Chance noch gesagt: "Mit Morante und Manzanares in der Arena stehen ist wie mit Cristiano Ronaldo und Lionel Messi Fußball spielen. Es ist kaum zu fassen."



Schlüsselwörter: Stierkampf Cristiano Ronaldo Lionel Messi Alicante
Bild: Informacion.es / Text: SAZ/dpa}}}}}






Von: Diman
Am: 23.06.2011 um 14:33:57

Ich finde, das ist eine sehr grausame Art der Unterhaltung. Man sollte sich von dieser mittelalterlicher Tradition langsam verabschieden. Besonders wenn ich sehe, dass da auch Kinder gerne mitgebracht werden, dann wird es mir ganz übel.

Von: Antonietta
Am: 19.09.2011 um 14:14:15

Jedes Jahr werden alleine in Spanien über 40.000 Stiere getötet. Die Stierkampf-Industrie erhält schätzungsweise etwa 530 Millionen Euro an Subventionen von der EU. Ohne diese Mittel könnte das blutige Spektakel gar nicht stattfinden. Noch bevor die Tiere die Arena betreten, werden sie mit Elektroschocks traktiert. Oft verabreicht man ihnen Abführmittel und in ihre Augen wird Vaseline gerieben, um ihre Sehkraft zu trüben. In der Arena angekommen werden sie mit Lanzen und Speeren verletzt und gequält. Nach der grausamen Prozedur versucht schließlich der „Matador“, die geschwächten und panischen Tiere mit seinem Schwert zu töten. Oft genug verfehlt der Matador das Rückenmark und das Sterben dauert qualvoll lange.

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