Stierkampf in Madrid: Abellán entgeht dem Tod, Mund aufgeschlitzt!
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Kommentare: 3
Wilhelm Wagner
- 12.06.2011
Das war haarsträubend: Beim Stierkampf in Madrid entging Miguel Abellán nur knapp dem Tod.
Sein Stier erwischt ihn im letzten Akt des Kampfes mit dem Horn im Gesicht und riss ihm den Mund auf - von innen nach außen.
Abellán lief noch einige Schritte taumelnd weiter und ging schließlich zu boden. Er wurde blutend aus der Arena getragen.
Der großartige El Fandi, der wie immer als Banderillero glänzte, führte den Kampf zuende - und wurde von seinem letzten Stier selbst an der Hand erwischt.
Schlüsselwörter: Abellan Stierkampf El Madrid
Bild: efe / Text: SAZ
Von: Victor de Beauclair
Am: 17.06.2011 um 22:42:29
Ich gratuliere dem Stier
Von: Annemarie Hirzel
Am: 19.06.2011 um 01:41:09
Ich gratuliere auch dem Stier, warum auch immer die Tierquälerei?
Von: Antonietta
Am: 19.09.2011 um 14:56:47
Jedes Jahr werden alleine in Spanien über 40.000 Stiere getötet. Die Stierkampf-Industrie erhält schätzungsweise etwa 530 Millionen Euro an Subventionen von der EU. Ohne diese Mittel könnte das blutige Spektakel gar nicht stattfinden. Noch bevor die Tiere die Arena betreten, werden sie mit Elektroschocks traktiert. Oft verabreicht man ihnen Abführmittel und in ihre Augen wird Vaseline gerieben, um ihre Sehkraft zu trüben. In der Arena angekommen werden sie mit Lanzen und Speeren verletzt und gequält. Nach der grausamen Prozedur versucht schließlich der „Matador“, die geschwächten und panischen Tiere mit seinem Schwert zu töten. Oft genug verfehlt der Matador das Rückenmark und das Sterben dauert qualvoll lange.
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